Schulbildung hat höchste Priorität
Kultusminister Armin Schwarz am Mittwoch im Landtag: „Trotz angespannter Haushaltslage und steigender Schülerzahlen machen wir keine Abstriche in der Unterrichtsversorgung. An der Bildung unserer Kinder wird nicht gespart – sie hat für uns in Hessen höchste Priorität. Unseren Schulen geben wir einen verlässlichen Rahmen und bleiben für unsere Lehrkräfte ein attraktiver Arbeitgeber.“
Der verlässliche Rahmen bedeutet unter anderem:
- 60 Millionen Euro mehr für die Unterrichtsversorgung im laufenden und nächsten Haushaltsjahr,
- 21 Millionen Euro mehr für Stellen und Mittel beim Ganztagsausbau,
- mehr als 5.300 Lehrkräftestellen stellt das Land derzeit zur Verfügung, die für das Ganztagsangebot von Schulen auch in Mittel umgewandelt werden können – zur Unterstützung der Kommunen in der Umsetzung des Rechtsanspruchs,
- Fortführung der schrittweisen Anhebung der Eingangsbesoldung aller Grundschullehrkräfte auf A13,
- sieben Millionen Euro für Maßnahmen zur Lehrkräftegewinnung (z. B. Quereinstieg).
Weitere Vorhaben in diesem Jahr:
- Förderung der individuellen Entwicklung von Schülerinnen und Schülern in Deutsch und Mathematik durch den Einsatz weiterer datengestützter Lernsysteme mit künstlicher Intelligenz,
- Start des Kompetenzzentrums „Gesunde Schule“ zur Gesundheitsförderung des schulischen Personals in Kooperation mit Goethe-Universität, Universitätsklinikum Frankfurt und in Zusammenarbeit mit Kassenärztlicher Vereinigung Hessen und der Unfallkasse Hessen,
- Stärkung der psychologischen Unterstützung für Schülerinnen und Schüler.