Herzlichen Glückwunsch an Jasmin Khader (Liebigschule Frankfurt a.M.), Melanie Müller-Schlaudt (Tilemannschule Limburg) und Monika Katharina Ried-Broschwitz (Helene-Lange-Schule Wiesbaden), die in der Kategorie „Ausgezeichnete Lehrkräfte“ geehrt wurden. Der Sonderpreis „Kulturelle Bildung“ ging an Bettina Mähler und Ekaterina Leo vom Grimmelshausen Gymnasium Gelnhausen. Wir gratulieren allen Preisträgerinnen ganz herzlich zu dieser besonderen Auszeichnung für die hervorragende pädagogische Arbeit!
Herzlichen Glückwunsch!
Hessische Lehrkräfte ausgezeichnet

Jasmin Khader
Lehrerin für u.a. Englisch, Deutsch als Zweitsprache (DaZ), Französisch und Ethik/Philosophie an der Liebigschule Frankfurt – zitiert aus der Nominierung:
- „In meiner gesamten Schulzeit gab es niemanden, der mich so inspiriert und motiviert hat wie meine Ethiklehrerin, Frau Khader.“
- „Sie verkörpert die Werte, die sie uns vermittelt, und unterrichtet mit einer spürbaren Leidenschaft.“
- „Frau Khader hat uns nicht nur Ethik als Fach nähergebracht, sondern uns auch zu besseren Menschen gemacht. Sie lehrte uns Offenheit, Toleranz und den Mut, gegen Ungerechtigkeiten aufzustehen.“
- „Frau Khader verkörpert alles, was eine Lehrerin ausmachen sollte: Sie ist fachlich kompetent, menschlich herausragend und besitzt eine außergewöhnliche Fähigkeit, die Schüler*innen zu motivieren und mitzureißen.“

Melanie Müller-Schlaudt
Lehrerin für Deutsch, Politik und Wirtschaft an der Tilemannschule Limburg – zitiert aus der Nominierung:
- „Eigentlich hatte ich den Glauben daran verloren, dass Schule toll und Lehrer und Lehrerinnen wertvoll sein können. Frau Müller-Schlaudt hat mir mit ihrer Art diesen Glauben zurückgegeben.“
- „Von Anfang an hat sie uns auf unserem Weg begleitet, hat uns gefördert und uns beim Erwachsenwerden unterstützt. Als Lehrerin war sie nicht nur offen, herzlich und liebevoll im Umgang mit uns, sondern viel mehr wie ein Kompass, der uns eine Richtung gegeben hat.“
- „Wenn ich eins über Frau Müller-Schlaudt sagen kann, dann dass sie eine außergewöhnliche Lehrerin ist. Aber was genau macht eine gute Lehrerin zu einer außergewöhnlichen Lehrerin? Eine außergewöhnliche Lehrerin sorgt dafür, dass sich jeder willkommen fühlt.“
- „Sie sind eine Verbündete im Schulalltag und eine Vertrauensperson.“

Monika Katharina Ried-Broschwitz
Lehrerin für Deutsch, Gesellschaftslehre und Ethik an der Helene-Lange-Schule Wiesbaden – zitiert aus der Nominierung:
- „Frau Ried war eine Lehrerin, die sich weit über das übliche Maß hinaus für uns engagierte. Sie begleitete uns nicht nur fachlich, sondern auch menschlich auf unserem Weg und machte unseren Schulalltag zu einer bereichernden Erfahrung.“
- „Frau Ried vermittelte uns wichtige Werte und half uns, eigene Meinungen zu entwickeln und zu vertreten. Sie förderte eine faire und respektvolle Klassengemeinschaft, in der Konflikte auf Augenhöhe gelöst wurden.“
- „So eine Lehrerin hat man höchstens ein einziges Mal.“
- „Für uns ist Frau Ried nicht einfach eine Lehrperson, genauso wenig wie wir nie einfach nur ihre Schülerinnen und Schüler waren. Wir wurden nicht nur nicht fallengelassen, sondern in unserer fünfjährigen Schulzeit an der Helene-Lange -Schule von einem Netz getragen, an dessen Tragfähigkeit Frau Ried ab der ersten Stunde zusammen mit uns zusammengearbeitet hat.“

Bettina Mähler und Ekaterina Leo
In der Kategorie „Unterricht innovativ“ ging der Sonderpreis „Kulturelle Bildung“ der PwC-Stiftung an Bettina Mähler und Ekaterina Leo vom Grimmelshausen Gymnasium Gelnhausen für ihr Projekt „Philipp Reis – Kommunikation früher, heute, morgen in Wort, Ton und Bild“. Anlass für dieses Unterrichtsprojekt war der 150. Todestag von Philipp Reis, dem Miterfinder des Telefons, mit dem Ziel, das Thema Kommunikation aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten – historisch, gegenwärtig und zukunftsorientiert. Zitiert aus den Gutachten:
- „Das herausragende, jahrgangs- und fächerübergreifende Unterrichtsprojekt nutzt bestehende außerschulische Kooperationspartner und beleuchtet das Thema ‚Kommunikation‘ unter diversen Perspektiven. […].“
- „Bei diesem Projekt sind alle beschriebenen Kriterien des Wettbewerbs in hohem Maße erfüllt. Die Einbindung der Bibliothek als außerschulischem Lernort und die Mitwirkung außerschulischer Mitstreiter, sowie das Aufbrechen von Fachschubladen und Jahrgangsdenken sind für alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler sehr motivierend. Besonders gelungen ist in meinen Augen die Zusammenarbeit mit der Stadt, die den Schülerinnen und Schülern die Stadtgeschichte dadurch näherbringt und wertvolles Heimatwissen impliziert […].“
Der „Deutsche Lehrkräftepreis – Unterricht innovativ“ wurde in drei Kategorien vergeben: In der Kategorie „Ausgezeichnete Lehrkräfte“ nominieren Schülerinnen und Schüler des laufenden und vorherigen Abschlussjahres aus dem Sekundarbereich ihre besonders engagierten Lehrkräfte, die das verantwortungsvolle Miteinander fördern und deren soziale Kompetenz sie persönlich erlebt haben. Die Kategorie „Unterricht innovativ“ wendet sich an Lehrkräfte im Sekundarbereich an deutschen Schulen, die Unterrichtsmodelle für die Schule der Zukunft konzipieren und mit innovativen Unterrichtsideen arbeiten. In der Kategorie „Vorbildliche Schulleitung“ nominieren Kollegien aus allen Schulformen ihre Schulleitung oder auch Schulleitungsteams. Darüber hinaus werden zwei Sonderpreise vergeben: Der Sonderpreis „Umwelt und Nachhaltigkeit“, ausgelobt vom Cornelsen Verlag, und der Sonderpreis „Kulturelle Bildung“, ausgelobt von der PwC-Stiftung. Die Preisgelder in der Gesamthöhe von 60.000 Euro (inkl. Teilnahme an einem jährlichen Exzellenzcamp) sind zweckgebunden und sollen für Projekte im Unterricht verwendet werden.