Psychische Gesundheit von Schülerinnen und Schülern stärken

Die Schule als wichtiges Lebensumfeld spielt eine zentrale Rolle bei der Förderung psychischer Gesundheit und der Prävention psychischer Auffälligkeiten bei Schülerinnen und Schülern. Neben dem Elternhaus trägt sie Verantwortung dafür, Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung zu stärken und Resilienz aufzubauen.

Dabei geht es nicht allein um die Vermittlung von Wissen, sondern auch darum, Schule als gesundheitsförderlichen Raum aktiv zu gestalten. Viele Schulen engagieren sich bereits seit Jahren im Rahmen des Programms „Schule & Gesundheit“ in der schulischen Sucht- und Gewaltprävention.

Mit dem neuen Teilzertifikat „Psychische Gesundheit“ wird dieser Ansatz weiterentwickelt. Bewährte präventive Strukturen werden fortgeführt und zugleich um zentrale Aspekte wie Resilienzförderung, Jugendmedienschutz sowie Aufklärung und Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen ergänzt. Ziel ist es, bestehende Maßnahmen zu bündeln und eine gesundheitsförderliche, belastungssensible und respektvolle Schulkultur zu stärken.

Das Teilzertifikat „Psychische Gesundheit“ können Schulen ab Februar 2026 erwerben. Die koordinierenden Fachberaterinnen und Fachberater sowie die zuständigen Schulpsychologinnen und Schulpsychologen an den Staatlichen Schulämtern unterstützen Sie bei der Umsetzung.