Sinti und Roma: Historische Perspektiven und praxisnahe Ansätze

Das Angebot richtet sich an Lehrkräfte, die Sinti und Roma im Unterricht oder in Projekten thematisieren möchten, besonders in den Fächern Geschichte, Gesellschaftslehre sowie Politik und Wirtschaft.

Die Fortbildungsreihe „Sinti und Roma – vergessene Opfer in Geschichte und im Unterricht sichtbar machen“ widmet sich der historischen und aktuellen Situation von Sinti und Roma und unterstützt Lehrkräfte dabei, das Thema Vielfalt, Diskriminierung und Menschenrechte im Unterricht aufzugreifen. Neben historischen Aspekten werden aktuelle Herausforderungen beleuchtet sowie didaktische und digitale Ansätze vorgestellt. Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Möglichkeit, eigene Unterrichtsvorhaben zu entwickeln und zu erproben. Die Fortbildung wird online an zwei Nachmittagsterminen angeboten und besteht aus zwei aufeinander abgestimmten Modulen. 

26. Februar, 14:00 – 16:30 Uhr (online) Das erste Modul vermittelt einen kompakten historischen Überblick über die Verfolgung von Sinti und Roma sowie zentrale Aspekte der Aufarbeitung nach 1945. Zudem werden geeignete Gedenkorte und digitale Materialien vorgestellt. 

12. März, 14:00 – 16:30 Uhr (online) Im Fokus des zweiten Moduls steht die praktische Umsetzung im Unterricht. Vorgestellt werden bewährte Beispiele wie das Unterrichtsprojekt „Sintikinder“ der Gesamtschule Ebsdorfer Grund. Ergänzend wird die Handreichung zum Umgang mit dem Thema Sinti und Roma im fächerübergreifenden Unterricht präsentiert.