Armin Schwarz unterhält sich mit Schülern, die mit Tablets arbeiten

Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen

Armin Schwarz besucht Schule und Internat Steinmühle

Bildungsminister Schwarz: „Die Vielfalt an Bildungsangeboten, die freie Schulen wie die Steinmühle präsentieren, ist einer der wichtigen Impulsgeber für Innovation in unserem Bildungssystem.“

Der Minister für Kultus, Bildung und Chancen, Armin Schwarz, hat heute die Steinmühle – Bilinguale Grundschule, Gymnasium in Trägerschaft von Steinmühle Marburg e.V. besucht, um sich über die dortige Arbeit zu informieren. Im Mittelpunkt des Besuchs standen die Möglichkeiten und Herausforderungen des Privatschulbetriebs. „Die Vielfalt an Bildungsangeboten, die freie Schulen wie die Steinmühle präsentieren, ist einer unserer wichtigen Impulsgeber für Innovation in unserem Bildungssystem. Ich danke allen Beteiligten der Steinmühle für den spannenden Austausch“, äußerte Schwarz.

Schulleiter Björn Gemmer sagte zum Kommen des Ministers: „Wir freuen uns, Herrn Minister Schwarz heute in der Steinmühle empfangen zu dürfen. Sein Besuch dokumentiert Wertschätzung für freie Schulen, die Innovationsträger sind und eine große Angebotsvielfalt präsentieren, die in Zeiten hoher Inflation und Tarifabschlüsse aber auch vor der großen Herausforderung stehen, ihren Bildungsbetrieb zu finanzieren.“

Die Steinmühle – Schule & Internat ist ein Gymnasium mit gebundener Ganztagsschule in freier Trägerschaft mit angeschlossenem Internat und 822 Schülerinnen und Schülern. Sieben Prozent der hessischen Schülerinnen und Schüler besuchen eine private Schule. Das Hessische Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen ist weiterhin ein starker und verlässlicher Partner für alle Schulen in seinem Verantwortungsbereich.

Hintergrund

Schulen in freier Trägerschaft – so lautet die offizielle Bezeichnung für Privatschulen – erweitern das Angebot freier Schulwahl und fördern das Schulwesen durch besondere Inhalte und Formen der Erziehung und des Unterrichts. Sie werden unterschieden in Ergänzungsschulen und Ersatzschulen.

Ersatzschulen – zum Beispiel wie die Steinmühle in Marburg oder Schulen in kirchlicher Trägerschaft – bieten dasselbe Bildungsangebot wie öffentliche Schulen. Sie benötigen eine Genehmigung, bevor sie durch das Land Hessen finanziell gefördert werden und von der Lernmittelfreiheit profitieren können. Rund 57.000 (rund 7 Prozent) aller hessischen Schülerinnen und Schüler besuchen eine der 204 Ersatzschulen in Hessen. 196 davon werden durch das Land Hessen finanziert – mit Zuschüssen von derzeit mehr als 400 Millionen Euro im Jahr.

Die Ergänzungsschulen zeichnen sich durch ein Unterrichtsangebot aus, das es im öffentlichen Schulwesen nicht gibt. Dementsprechend liegen ihre Arbeitsfelder zumeist in der beruflichen Bildung: Sie bieten Ausbildungen beispielsweise im Bereich der Kosmetik, Gesundheit oder Kommunikation an. Ergänzungsschulen erhalten keine Zuschüsse vom Land.