Schülerinnen und Schüler sitzen mit Laptop im Unterricht.

Kerncurricula

Gemäß Beschluss der Kultusministerkonferenz (KMK) hat sich Hessen dazu verpflichtet, die nationalen Bildungsstandards umzusetzen. Die genannten Anforderungen wurden im Rahmen der Erarbeitung landesspezifischer curricularer Vorgaben umgesetzt. Die Kerncurricula stellen insofern die Grundlage für eine konsistente Kompetenzentwicklung aller Schülerinnen und Schüler von der Jahrgangsstufe 1 bis hin zum Abschluss der Sekundarstufe II dar. Die Kerncurricula weisen sowohl Bildungsstandards als auch ergänzende inhaltliche Festlegungen, für die gymnasiale Oberstufe und das berufliche Gymnasium in Form konkreter Themenfelder, verbindlich aus.

Die Kerncurricula für die Primarstufe und Sekundarstufe I (KCH) sind mit ihren Bildungsstandards und Inhaltsfeldern zu Beginn des Schuljahres 2011/2012 in Kraft getreten.

Die Kerncurricula gymnasiale Oberstufe (KCGO) und die Kerncurricula für die fachrichtungs- und schwerpunktbezogenen Fächer im beruflichen Gymnasium (KCBG) wurden überarbeitet und sind aufsteigend für die Schülerinnen und Schüler der Einführungsphase zum Halbjahreswechsel des Schuljahres 2024/2025 in Kraft getreten.

Die Kerncurricula für alle Fächer, Fachrichtungen und Schwerpunkte der Fachoberschule (KCFOS) sind zu Beginn des Schuljahres 2023/2024 aufsteigend mit Beginn des ersten Ausbildungsabschnitts der Organisationsform A in Kraft getreten.

Begleitmaterialien – Kompetenzorientiertes Unterrichten mit den Kerncurricula

Um die Arbeit mit den neuen Kerncurricula zu erläutern und den Lehrkräften damit Hilfestellungen bei der Umsetzung zu geben, stehen zu jedem Kerncurriculum fachbezogene Begleitmaterialien zur Verfügung. Diese unterstützen und veranschaulichen durch praxisnahe Hinweise und Anregungen, wie schulische Lehr- und Lernprozesse auf der Grundlage der Kerncurricula auf eine kumulative und systematisch vernetzte Entwicklung von Kompetenzen orientiert werden können.

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