Herkunftssprachenunterricht in Hessen

Der Herkunftssprachenunterricht (HSU) in Hessen ist ein freiwilliges Angebot für mehrsprachig aufwachsende Kinder und Jugendliche. Interessierte Schülerinnen und Schüler können zusätzlich zum Regelunterricht am Herkunftssprachenunterricht teilnehmen, um ihre Herkunftssprache weiterzuentwickeln. 

Der Unterricht in der Herkunftssprache in der Verantwortung der Herkunftsländer beruht auf bilateralen Vereinbarungen des Landes Hessen mit den einzelnen Herkunftsstaaten.

Das Unterrichtsangebot Polnisch erfolgt auf der Grundlage des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags vom 17. Juni 1991. Für alle anderen Sprachen, für die keine entsprechenden Abkommen bestehen, wird kein Herkunftssprachenunterricht angeboten.

Vorteile des Herkunftssprachenunterrichts: 
• Vertiefen und Festigen der Herkunftssprache
• Förderung der Mehrsprachigkeit als wertvolle Ressource für die persönliche und berufliche Entwicklung
• Stärkung der kulturellen Identität
• Förderung von demokratischen Werten wie Toleranz und Verständnis

 

Verantwortlich: Christopher Textor 
Auflage: 1. Auflage, Februar 2026
Herausgeber: Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen

Hinweis: Die Broschüre steht nur zum Download zur Verfügung. Es sind keine Druckexemplare verfügbar.

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Keine

Dokumentenart:

Flyer