Gruppenfoto in einer Sporthalle

Jugendliche aus Kiew zu Gast in Hessen

Zwölf Schülerinnen und Schüler aus der vom Krieg betroffenen ukrainischen Hauptstadt Kiew besuchten das Johanneum in Herborn.

Während in ihrer Heimat in Kiew der Schulbetrieb aufgrund der russischen Angriffe durch Zerstörungen und Ausfälle von Strom und Heizung nicht mehr stattfinden konnte, waren im Februar zwölf Jugendliche einer Kiewer Schule zu Gast an ihrer Partnerschule, dem Gymnasium Johanneum in Herborn. Dort bekamen die Jugendlichen aus der von russischen Angriffen schwer betroffenen ukrainischen Hauptstadt die Möglichkeit, ein wenig Ablenkung vom belastenden Kriegsalltag zu erhalten und gleichzeitig die Partnerschaft mit ihrer Partnerschule zu intensivieren. Auch Bildungsminister Armin Schwarz besuchte die Gruppe in Herborn.

Minister Schwarz und Schüler und Schülerinnen stehen in einer Turnhalle im Kreis und halten sich an den Händen

„Gerade in Zeiten, in denen der Krieg in ihrer Heimat so vieles überschattet, ist es ein starkes Zeichen, dass junge Menschen zusammenkommen, gemeinsam lernen, Sport treiben, diskutieren und Freundschaften knüpfen.“

Armin Schwarz Bildungsminister

Die Schülerinnen und Schüler nahmen am Unterricht teil und lernten die Schule kennen. Außerdem trafen sie im Hessischen Landtag Europaminister Manfred Penz und Landtagspräsidentin Astrid Wallmann. Auf dem Plan standen für die Jugendlichen auch Stadtführungen und Museumsbesuche in Wetzlar, Frankfurt und Gießen.