Bildungsminister Armin Schwarz steht vor einer Schülerin in Sportkleidung, die glücklich lächelt.

Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen

Erster Landesfinaltag von „Jugend trainiert für Olympia und Paralympics“ mit großer Resonanz

Erstmals hat das Hessische Bildungsministerium in diesem Jahr einen Landesfinaltag für mehrere Wettbewerbe im Rahmen von „Jugend trainiert für Olympia und Paralympics“ ausgerichtet.

Ziel ist es, dem Sportnachwuchs aus den Schulen größere Aufmerksamkeit zu verschaffen und die herausragenden Leistungen angemessen zu würdigen. Zu diesem Anlass trafen sich die Landesfinalistinnen und Landesfinalisten zu den entscheidenden Wettkämpfen in den Sportarten und Klassen Tischtennis U18, Para-Tischtennis, Handball U16 Mädchen, Gerätturnen U16 Mädchen und Basketball U16 Jungen in Frankfurt, um die Siegerinnen und Sieger zu ermitteln. Diese werden am Frühjahrsfinale im Bundeswettbewerb Anfang Mai in Berlin teilnehmen. Als Überraschung für den erfolgreichen Sportnachwuchs wurden die Medaillen anschließend unter anderem von der ehemaligen Weltklassesprinterin und Olympia-Bronzemedaillengewinnerin in der Staffel von Paris 2024, Lisa Mayer, überreicht.

Die gebürtige Gießenerin, die ihre Sportkarriere im vergangenen Jahr beendet hatte, nahm dann auch an der Podiumsdiskussion teil, in der sie mit Bildungsminister Armin Schwarz, der Präsidentin des Landessportbundes Hessen, Juliane Kuhlmann, sowie dem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Schulsportstiftung, Martin Schönwandt, über Leistungssport, Nachwuchsförderung und die Bedeutung von Sport für Kinder und Jugendliche diskutierte.

Leistungen junger Sportlerinnen und Sportler sichtbarer machen

Bildungsminister Armin Schwarz bezeichnete Hessen als Sportland: „Mit der Bündelung mehrerer Landesentscheide zu einem gemeinsamen Landesfinaltag haben wir ein bewusstes Zeichen gesetzt: Wir rücken den leistungsorientierten Schulsport stärker ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Unser Ziel ist es, die herausragenden Leistungen der jungen Sportlerinnen und Sportler sichtbarer zu machen und ihnen die Anerkennung zu geben, die sie verdienen. Gleichzeitig wollen wir deutlich machen, wofür ‚Jugend trainiert‘ steht: für Leistungsbereitschaft, Teamgeist, Fairness, Disziplin und Durchhaltevermögen. Diese Werte sind es, die sportliche Erfolge erst möglich machen – und die weit über den Sport hinaus Bedeutung haben.“

LSB-Präsidentin Juliane Kuhlmann: „Es ist wichtig, jungen Menschen die Freude an Bewegung und Sport sowie einen gesunden Leistungswillen zu vermitteln. Genau das hat der erste Landesfinaltag auf beeindruckende Weise gezeigt – die Begeisterung war den Jugendlichen förmlich ins Gesicht geschrieben. Um unseren Nachwuchs im Sport mache ich mir daher keine Sorgen.“

Leichtathletin Lisa Mayer: „Es ist absolut mitreißend, so viele begeisterte Nachwuchssportlerinnen und -sportler zu sehen, die mit großem Einsatz ihr Bestes gegeben haben. Dieser Wille ist wichtig, um weitere Motivation, aber auch Selbstbestimmtheit und Selbstbewusstsein als junger Mensch zu entwickeln. Leistungsbereitschaft ist für uns alle im Alltag und im Leben unabdingbar. Solche Events geben jeder Sportlerin und jedem Sportler nochmal einen Extraschub.“

Schulsportwettbewerb stetig weiterentwickeln

Vorstandsvorsitzender der Schulsportstiftung Martin Schönwandt: „Wir wollen mutig und innovativ in die Zukunft blicken und unseren Schulsportwettbewerb stetig weiterentwickeln. Dazu passt der Vorstoß in Hessen mit diesem Multisportevent. Es ist eine tolle Plattform, auf der Schule und Sport noch umfassender zusammenkommen und die Idee von ‚Jugend trainiert‘ gelebt wird.“

Ausgerichtet wurden die Finals in den Sportstätten des Landessportbundes Hessen, des Deutschen Turnerbundes und der Carl-von-Weinberg-Schule in Frankfurt am Main durch die hessischen Schulsportkoordinatorinnen und Schulsportkoordinatoren, zusammen mit den Landesverbänden, den Schulsportbeauftragten, Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern sowie Kampfrichterinnen und Kampfrichtern. Das Projekt „Landesfinaltag“ wird von den Verbundverantwortlichen für den Schulsport geleitet und an der Zentralstelle für den Schulsport und Bewegungsförderung an der Hessischen Lehrkräfteakademie koordiniert.

Eine Gruppe von Schülerinnen in Sportkleidung halten sich gegenseitig und stehen in einem Kreis in einer Sporthalle.

Ergebnisse:

Handball U 16 Mädchen:

  1. Platz: Altes Kurfürstliches Gymnasium, Bensheim
  2. Platz: Gesamtschule Melsungen
  3. Platz: Geschwister-Scholl-Schule, Rodgau

Basketball U 16 Jungen

  1. Platz: Carl-von-Weinberg-Schule, Frankfurt am Main
  2. Platz: Liebigschule Gießen
  3. Platz: Gesamtschule Gießen Ost

Gerätturnen U 16 Mädchen

  1. Platz: Carl-von-Weinberg-Schule, Frankfurt am Main
  2. Platz: Main-Taunus-Schule, Hofheim am Taunus
  3. Platz: Karl-Rehbein-Schule, Hanau

Para Tischtennis U 18 Mixed

  1. Platz: Alexander-Schmorell-Schule, Kassel
  2. Platz: Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule, Wiesbaden
  3. Platz: Hans-Thoma-Schule, Oberursel

Tischtennis U 18 Mädchen

  1. Platz: Carl-von-Weinberg-Schule, Frankfurt am Main
  2. Platz: Fürst-Johann-Ludwig-Schule, Hadamar
  3. Platz: Rabanus-Maurus-Schule, Fulda