Jugendliche stehen in einem Kreis und schauen auf ihr Handy

Regelungen werden positiv aufgenommen

Die endgültige Umsetzung der neuen Smartphone-Schutzzonen sorgt vor Ort für ein verbessertes Schulklima.

Mit diesem zweiten Schulhalbjahr müssen Schulen in Hessen ihre Schulordnung an die verpflichtenden Smartphone-Schutzzonen endgültig angepasst haben. Vor Ort gibt es damit überall klare Regelungen zur Nutzung während der Schulzeit. Die Reaktionen von Lehrkräften, Eltern und auch Schülerinnen und Schülern fallen weiterhin zum großen Teil überaus positiv aus. Die Kinder und Jugendlichen seien konzentrierter, ausgeglichener und interagierten in den Pausen wieder stärker untereinander. Mittlerweile sind weitere Bundesländer dem hessischen Vorbild gefolgt.

„Wir dürfen in Deutschland nicht tatenlos dabei zuschauen, wie sich die ausufernde Nutzung von Social Media negativ auf die Psyche, auf das Selbstwertgefühl und die Denkfähigkeit von jungen Menschen auswirkt.“

Armin Schwarz Hessischer Bildungsminister

Es geht vor allem darum, junge Menschen vor den Gefahren von übermäßigem Konsum sozialer Medien zu schützen. Sehr früh hat Bildungsminister Armin Schwarz daher neben der Einführung der Schutzzonen an Schulen ebenfalls gefordert, eine gesamtgesellschaftliche Lösung in Deutschland für eine Altersbeschränkung bei der Social-Media-Nutzung zu finden. Auch eine aktuelle Publikation der Deutschen Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina bringt inzwischen Altersgrenzen für Social Media ins Spiel.