Wettkampfformat kehrt zurück

Auf Betreiben Hessens hat die Bildungsministerkonferenz beschlossen, das Wettkampfformat bei den Bundesjugendspielen für die dritten und vierten Klassen der Grundschulen wieder bundesweit zu ermöglichen.

Zum Jahr 2024 waren die Bundesjugendspiele für Grundschulen verändert worden. An die Stelle des klassischen Wettkampfs mit Zeiten, Weiten und Platzierungen trat der sogenannte Wettbewerb. Hessen hatte sich bereits damals für den Erhalt des Wettkampfformats eingesetzt und dieses weiterhin ermöglicht.

Mit der aktuellen Entscheidung wird der hessische Weg nun auch bundesweit ermöglicht. Künftig können Schulen wieder zwischen den vorgesehenen Formaten wählen und die Bundesjugendspiele mit genauen Leistungswertungen durchführen. Die Empfehlung gilt in Hessen für den Wettkampf.

Kultusminister Armin Schwarz begrüßt die Entscheidung: „Kinder wollen sich messen. Wettkämpfe um Zeiten und Weiten, Punkte und Platzierungen spornen zu Leistung an, machen stolz auf das eigene Können und lehren zugleich, mit Enttäuschungen umzugehen.“

Die Wiedereinführung des Wettkampfformats soll dazu beitragen, Leistungsbereitschaft, Fairness und Freude an Bewegung im schulischen Sport weiter zu stärken.

Zur Pressemitteilung: Rund 200 Kinder absolvierten Bundesjugendspiele auf dem Hessentag | Hessen Kultus