Wenn Ihr Kind besonders schnell lernt und immer mehr wissen und verstehen will, ist es wichtig, darauf angemessen einzugehen. Für die meisten Fördermaßnahmen ist es nicht entscheidend, ob Ihr Kind kognitiv hochbegabt ist. Ein strukturiertes Vorgehen hilft bei der Klärung, ob eine Testung im Einzelfall sinnvoll ist.
Folgende Möglichkeiten haben Sie:
- Beobachtungen sammeln: Notieren Sie spezifische Verhaltensweisen und Fähigkeiten Ihres Kindes, die auf besondere Leistungspotenziale hindeuten könnten.
- Gespräch mit der Lehrkraft: Suchen Sie das Gespräch mit der Lehrkraft Ihres Kindes, um Ihre Beobachtungen zu teilen und deren Einschätzung einzuholen. Lehrkräfte können wertvolle Hinweise geben und erste Fördermaßnahmen initiieren.
- Kontaktaufnahme mit dem Staatlichen Schulamt: In jedem Staatlichen Schulamt in Hessen gibt es spezialisierte Teams aus Lehrkräften sowie Psychologinnen und Psychologen, die Sie zu besonderen Förderangeboten (Digitale Drehtür, Hector Kinderakademien, Akademien für Kinder und Jugendliche, Schülerforschungszentren oder besonderen Lernangeboten von Universitäten) informieren.
- Beratung durch spezialisierte Stellen: In Hessen steht die begabungsdiagnostische Beratungsstelle BRAIN zur Verfügung. Sie bietet telefonische Erstberatungen und bei Bedarf eine ausführliche Diagnostik an. Weitere Informationen gibt es hier: BRAIN - Begabungsdiagnostische Beratungsstelle (BRAIN) - Psychologie - Philipps-Universität MarburgÖffnet sich in einem neuen Fenster
- Nutzung des Hessischen Innovations- und Beratungsnetzwerks für Begabungsförderung (HIBB): Das HIBB bietet vielfältige Unterstützung, darunter Beratung, Diagnostik und Elterntrainings. Weitere Informationen gibt es hier: Hessisches Innovations- und Beratungsnetzwerk für Begabungsförderung | kultus.hessen.de