Weitere Themen zum Schuljahresstart

Mit praxisnahen Angeboten stärkt Hessen Schülerinnen und Schüler in unterschiedlichen Bereichen: musikalische Bildung, lebensrettende Kompetenzen und berufliche Orientierung werden zum neuen Schuljahr weiter ausgebaut.

Zweite Staffel des Blockflötenprojekts startet

Zum neuen Schuljahr startet die zweite Staffel des Blockflötenprojekts. Nach einer Bewerbungsphase kommen 34 weitere Grundschulen hinzu. Damit nehmen nun insgesamt 50 Schulen an dem Programm teil und setzen das Blockflötenprojekt an ihren Schulen um.
Beim „Fachtag Blockflöte“ im Oktober werden die teilnehmenden Schulen begrüßt und erhalten Gelegenheit zum fachlichen Austausch.

Unterricht in Wiederbelebung wird ausgeweitet

Im Schuljahr 2026/2027 wird an 561 hessischen Schulen Wiederbelebungsunterricht angeboten. Dabei lernen Schülerinnen und Schüler, wie sie im Notfall einen Menschen wiederbeleben können. Bis zum Ende des Schuljahres werden seit Beginn des Projekts voraussichtlich insgesamt knapp 120.000 Jugendliche erreicht worden sein. Ziel ist es, allen Schülerinnen und Schülern in Hessen in der Jahrgangsstufe sieben Wiederbelebungsunterricht zu ermöglichen.
Der besondere Dank gilt dem Deutschen Roten Kreuz, dem Malteser Hilfsdienst, der Johanniter-Unfall-Hilfe, der Björn Steiger Stiftung und der Deutschen Herzstiftung für ihre wertvolle Unterstützung des Wiederbelebungsunterrichts an hessischen Schulen.

Berufliche Orientierung: „Dreiklang“ für Grundschulen wächst

Das Projekt „Dreiklang – Grundschule trifft Berufsschule und Handwerk“ ermöglicht Kindern schon in der Grundschule erste Einblicke in Ausbildung und Handwerk. Inzwischen sind in allen Schulamtsbezirken Kooperationen zwischen Grundschulen und beruflichen Schulen entstanden.
Bei gemeinsamen Praxiserlebnissen besuchen Grundschülerinnen und Grundschüler die Werkstätten der beruflichen Schulen. Unter Anleitung von Auszubildenden sowie Berufsschülerinnen und Berufsschülern fertigen sie eigene Werkstücke an, lernen Materialien, Werkzeuge und handwerkliche Tätigkeiten kennen und entdecken ihre Fähigkeiten und Interessen. Gleichzeitig übernehmen die beteiligten Jugendlichen Verantwortung und stärken ihre fachlichen, sozialen und kommunikativen Kompetenzen.
Bei einem landesweiten Netzwerktreffen am 1. November sollen Erfahrungen ausgetauscht und die Zusammenarbeit zwischen Grundschulen, beruflichen Schulen und dem Handwerk weiter ausgebaut werden.