Bildungsminister Schwarz steht hinter zwei Kindern, die an einem Computer sitzen und schaut mit ihnen auf den Bildschirm.

Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen

Bildungsminister Schwarz informiert sich an Darmstädter Schulen über zukunftsweisende Projekte

Die Schullandschaft in Darmstadt umfasst unterschiedliche Schulen mit individuellen Schwerpunkten und Projekten. Zwei dieser Schulen hat Bildungsminister Schwarz am Mittwoch besucht.

Bildungsminister Armin Schwarz: „Es ist immer spannend, zu sehen, wie die Schulen Themen angehen, die auch für mich wichtige Anliegen sind. In Darmstadt gibt es mit der Edith-Stein-Schule im Bereich der Werte- und Demokratiebildung sowie mit der Lichtenbergschule im Bereich der Berufsorientierung zwei in diesen Bereichen besonders engagierte Schulen mit innovativen Ansätzen und Projekten. Für dieses Engagement danke ich den Schulfamilien recht herzlich. Es ist die Grundlage für eine vielfältige und zukunftsorientierte Schullandschaft, wie wir sie in Hessen haben.“

Die Edith-Stein-Schule setzt auf Demokratieförderung und Extremismusprävention

An der Edith-Stein-Schule, einem Gymnasium in freier Trägerschaft, informierte sich der Minister über Projekte zur Extremismusprävention und Demokratieförderung. Das Gymnasium ist auch Unesco-Projektschule. Außerdem stellte die Schule ihr Medienbildungskonzept vor.

Doris Krumpholz, Schulleiterin der Edith-Stein-Schule: „Als Lehrkräfte müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass bereits junge Kinder täglich mehrere Stunden ungefilterten Inhalten aus dem Internet ausgesetzt sind. Gleichzeitig kann man festhalten, dass allein durch die Tatsache, dass Kinder und Jugendliche zur Schule gehen müssen, die Möglichkeiten der Lehrkräfte, auf die Meinungsbildung der Heranwachsenden positiv und zum Wohle der demokratischen Gesellschaft Einfluss zu nehmen, einen völlig neuen Stellenwert gewinnen. Als christliche Schule vertreten wir unverhandelbar den Wert und die Würde jedes einzelnen Menschen – unabhängig von seiner Herkunft, seiner persönlichen privaten Orientierung, seinem Aussehen oder seiner Begabung.“

Die Edith-Stein-Schule setzt eine Vielzahl von Projekten zur Demokratiebildung um. Unter anderem werden regelmäßig U18-Wahlen innerhalb der Schule durchgeführt.

Mehrere Erwachsene sitzen an Tischen.

Medienbildung und Berufsorientierung an der Lichtenbergschule

Am Gymnasium Lichtenbergschule informierte sich Schwarz über die Zukunftswerkstatt und den Medienraum der Schule.

Wolfgang Naumann, Schulleiter der Lichtenbergschule: „In der Einführungsphase ist die Studien- und Berufsorientierung ein wichtiger Bestandteil des Unterrichtes an der Lichtenbergschule, wobei wir versuchen, der Vielfalt an Interessen und Möglichkeiten im übertragenen und im wörtlichen Sinne Raum zu geben. Ganz konkret haben wir mit der Zukunftswerkstatt einen Raum geschaffen, in dem wir oder auch externe Institutionen wie beispielsweise die Agentur für Arbeit gezielt und individuell beraten bzw. Begegnungen ermöglichen können, in dem die Schülerinnen und Schüler aber auch eigenständig recherchieren sollen.“

Neben der Berufsorientierung ging es bei dem Treffen um das Medienschutzkonzept der Schule sowie um die gezielte Förderung in der Bildungssprache Deutsch, die an der international geprägten Schule besonderen Raum einnimmt. Darüber hinaus zeichnet sich das Lichtenberggymnasium mit Auszeichnungen wie der „MINT-EC-Schule“ (Excellence-Netzwerk) und der Teilnahme am Mathematikprogramm „QuaMath“ besonders im naturwissenschaftlichen Bereich aus.