Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen

Persönliche Begegnungen und Dialog sind das Fundament der Partnerschaft mit Wisconsin

Digitalministerin Sinemus und Bildungsminister Schwarz sind mit einer Delegation in die Vereinigten Staaten gereist und wollen bei ihren Gesprächen vor Ort die langjährige Verbindung weiter stärken.

In Milwaukee und Wisconsins Hauptstadt Madison werden sich Bildungsminister Armin Schwarz und Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Bildung austauschen und verschiedene Institutionen besuchen. Die Delegation nimmt zunächst an den Feierlichkeiten in der Deutschen Botschaft in Washington zum Tag der Deutschen Einheit teil, die dort zusammen mit Hessen als diesjährigem Mitgastgeber und fast 3.000 Gästen ausgerichtet werden.

In Milwaukee und Wisconsins Hauptstadt Madison werden sich Bildungsminister Armin Schwarz und Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Bildung austauschen und verschiedene Institutionen besuchen. Die Delegation nimmt zunächst an den Feierlichkeiten in der Deutschen Botschaft in Washington zum Tag der Deutschen Einheit teil, die dort zusammen mit Hessen als diesjährigem Mitgastgeber und fast 3.000 Gästen ausgerichtet werden.

Bildungsminister Schwarz: „Internationale Partnerschaften bekommen in den aktuellen Zeiten eine besondere Bedeutung. Ein offener Dialog auf Augenhöhe und der persönliche Austausch sind besonders wichtig für das gegenseitige Verständnis. Das gilt in besonderem Maße für unsere jungen Menschen: Früh andere Perspektiven kennenzulernen, hilft dabei, neugierig, weltoffen und selbstbewusst zu werden. Die fünfzigjährige Partnerschaft zwischen Hessen und Wisconsin zeigt, wie tragfähig Freundschaften sind, wenn Menschen sich begegnen, voneinander lernen und Vertrauen aufbauen.“

Digitalministerin Sinemus, zugleich Vorsitzende des Freundschaftsvereins Hessen-Wisconsin: „Was mit persönlichen Begegnungen und Schüleraustauschen begann, hat sich zu einem breiten und dauerhaften Netzwerk entwickelt. Es bringt Menschen zusammen, die in Bildung und Wissenschaft, in Unternehmen und im Gesundheitsbereich, in der Kultur und in der Zivilgesellschaft arbeiten. Vor allem aber lebt es von persönlichen Kontakten, Freundschaften und gemeinsamen Erfahrungen.“

Unterstützung aus dem Landesprogramm zur Regionalförderung

Sinemus verwies darauf, dass die Partnerschaft die erste und älteste offizielle Regionalpartnerschaft zwischen einem Land in Deutschland und einem amerikanischen Bundesstaat ist. Um die persönlichen Kontakte noch nachhaltiger zu gestalten, soll mit Unterstützung aus dem Landesprogramm zur Regionalförderung anlässlich des 50-jährigen Jubiläums in Wisconsin ein Alumni-Netzwerk aufgebaut werden, kündigte die Ministerin an. In Hessen gibt es ein solches bereits, das in den Freundschaftsverein eingebunden ist.

Aus der Partnerschaft zwischen dem Land Hessen und dem Bundesstaat Wisconsin sind unter anderem 40 Schulpartnerschaften hervorgegangen. Insgesamt gibt es 185 dieser Partnerschaften in den gesamten Vereinigten Staaten mit Schulen in Hessen.

Tausende junge Menschen haben bislang an Austauschprogrammen in Bildung und Wissenschaft teilgenommen.