Schülerinnen und Schüler in ihrer Persönlichkeitsentwicklung so zu unterstützen und zu stärken, dass einerseits das Auftreten bestimmter Problematiken (Suchtverhalten, Gewalt, psychische oder körperliche Erkrankungen) vermieden wird und andererseits Kinder und Jugendliche dazu befähigt werden, mit ihren alltäglichen Herausforderungen des Heranwachens kompetent und konstruktiv umzugehen, ist das Ziel der umfassenden universellen Präventionsstrategie.
Die hier aufgeführten Programme, die durch das Hessische Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen (HMKB), die Schulpsychologie sowie externe Kooperationspartner bereitgestellt werden, fördern insbesondere die Stressbewältigungskompetenz, die Problem- und Konfliktlösekompetenz sowie die Adaptionsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler. Zudem stärken sie deren soziales Verhalten und ihr Zutrauen, auch auf komplexe und herausfordernde Situationen angemessen und flexibel reagieren zu können. Einige Programme klären zudem explizit über psychische Erkrankungen auf, leisten einen Beitrag zu deren Entstigmatisierung und motivieren zur Inanspruchnahme von Hilfen im Bedarfsfall.
Gesundheitsförderung
Präventionsprogramme schaffen einen Raum, sich in der Schule mit psychischen Belastungen auseinanderzusetzen und Verhaltensweisen im Umgang mit Belastungen zu entwickeln.
Ziele und Inhalt
„Safe Place” ist ein Training für Schülerinnen und Schüler, das den Umgang mit Stress und Belastungen in den Mittelpunkt stellt und so die Resilienz, also die psychische Belastbarkeit, stärken soll. Das Programm vereint Elemente der Psychoedukation zu Stress und Stressbewältigung (wie den Zusammenhang von Gedanken – Gefühlen und körperlichen Reaktionen) mit interaktiven Übungen, die die eigenen Stressreaktionen und Bewältigungsstrategien direkt erfahrbar machen.
Zielgruppe
Schulformen: alle allgemeinbildenden Schulformen
Schulebene: einzelne Klassen
Jahrgangsstufen: 4-6
Aufbau und Durchführung des Programms
Anzahl der Module: 5 Module: 5 Sitzungen (idealerweise Doppelstunden) mit der Trainerin oder dem Trainer (Multiplikatorin oder Multiplikator an der Schule) und 5 Sitzungen, die von der Klassenlehrkraft selbstständig zur Vertiefung durchgeführt werden
Das Unterrichtsprogramm „Psychische Gesundheit und Schule“ unterstützt die Förderung der psychischen Gesundheit von Schülerinnen und Schülern. Mithilfe von persönlichen Erfahrungsberichten wird der konstruktive Umgang mit einer psychischen Erkrankung besprochen. Dies soll Empathie und Akzeptanz bei den Schülerinnen und Schülern fördern und eventuell bestehende Berührungsängste und Vorurteile abbauen. Zudem wird über das eigene psychische Wohlbefinden und dessen Förderung gesprochen und es werden Strategien zu einem positiven Umgang mit Stress und Belastungssituationen vermittelt.
Zielgruppe
Schulformen: alle allgemeinbildenden Schulformen
Schulebene: einzelne Klassen
Jahrgangsstufen: 8 – 11 (auch für höhere Jahrgangsstufen einsetzbar)
Aufbau und Durchführung des Programms
Anzahl der Module: 6 Module (idealerweise Doppelstunden)
Durchführende: Lehrkräfte / pädagogische Fachkräfte ggf. Unterstützung durch Schulpsychologinnen und Schulpsychologen
Ergänzende Informationen: Multiplikationsfortbildungen und begleitende Netzwerktreffen durch die Schulpsychologie in den staatlichen Schulämtern.
Fortbildung erforderlich: ja
Zielgruppe der Fortbildung: Lehrkräfte/pädagogische Fachkräfte
Aufbau der Fortbildung: Eintägige Fortbildung (1,0 Tage)
Anmeldung zur Fortbildung: Anmeldung zur Multiplikationsfortbildung erfolgt durch die Schulpsychologie im staatlichen Schulamt
Kosten: keine
Verantwortliche/Kooperationspartner: Kompetenzzentrum Schulpsychologie, Schulpsychologinnen und Schulpsychologen in den Staatlichen Schulämtern
Das Programm beinhaltet Ansätze zur Implementierung von Resilienzförderung und psychosozialer Unterstützung unter besonderer Berücksichtigung schulpsychologischer Kompetenzen im interkulturellen Kontext. Es kann vor allem in Schulklassen mit zugewanderten Kindern und Jugendlichen eingesetzt werden. Im Fokus steht die Gestaltung eines anerkennenden Umfeldes in der Schule, welches Schülerinnen und Schüler, aber auch pädagogische Fachkräfte entlastet und die Selbstwirksamkeit aller stärkt.
Zielgruppe
Schulformen: Alle Schulformen
Schulebene: Einzelne Klassen
Jahrgangsstufen: Alle Jahrgangsstufen
Aufbau und Durchführung:
Anzahl der Module: Allgemeine Fortbildungserkenntnisse können in den unterrichtlichen Alltag integriert werden
Das Programm besteht aus Schultagen zum Thema psychische Gesundheit. Die Teilnehmenden lernen Warnsignale psychischer Krisen kennen und setzen sich mit jugendtypischen Bewältigungsstrategien auseinander.
Sie hinterfragen Ängste und Vorurteile gegenüber psychischen Krisen und betroffenen Menschen und erfahren, wo sie Hilfe erhalten.
Zielgruppe
Schulformen: Alle Schulformen
Schulebene: Einzelne Klassen
Jahrgangsstufen: Ab Jahrgangsstufe 8
Aufbau und Durchführung
Anzahl der Module: Ein Schultag (etwa 5 Stunden)
Durchführende: zwei Trainerinnen und Trainer der regionalen Kooperationspartner (Fachpersonen, die beruflich und persönlich Erfahrungen mit psychischen Krisen und deren Bewältigung sowie Prävention und Gesundheitsförderung haben)
Ergänzende Informationen: Die Umsetzung des Programms in den Kommunen verantworten die Regionalgruppen. Bei Interesse an einem Schultag ist Kontakt mit den regionalen Ansprechpartnern aufzunehmen, mit denen alle Fragen rund um den Schultag geklärt werden können.
Fortbildung erforderlich: Nein
Kosten: keine - Eine finanzielle Beteiligung der Schule ist in der Regel nicht zwingend erforderlich, erfolgt jedoch nach individueller Absprache.
Verantwortliche/Kooperationspartner:
Die Umsetzung des Programms in den Kommunen verantworten die Regionalgruppen.
MindMatters ist ein Präventionsprogramm zur Förderung der psychischen Gesundheit in Schulen. Mit den im Fachunterricht einsetzbaren Unterrichts- sowie Schulentwicklungsmodulen unterstützt MindMatters Schulen dabei, eine Kultur zu entwickeln, in der das Wohlbefinden und die psychische Gesundheit sowohl der Lernenden als auch der Lehrkräfte gefördert werden.
Zielgruppe
Schulformen: Alle Schulformen
Schulebene: Gesamte Schule
Jahrgangsstufen: Alle Jahrgangsstufen
Aufbau und Durchführung
Anzahl der Module: Aktuell stehen 10 ausgearbeitete Module (3 Schulentwicklungsmodule und 7 Unterrichtsmodule, mit je unterschiedlichem Themenschwerpunkt) in Form von Durchführungsmanualen zur Verfügung, die Lehrkräfte im Unterricht einsetzen können.
Durchführende: Die Themen können von den Lehrkräften im Unterricht behandelt werden. Ausgebildete Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für das Programm unterstützen durch Fortbildungen und Beratungen.
Ergänzende Informationen:
Für das Programm MindMatters besteht kostenloser Zugang zu umfangreichem Unterrichtsmaterial, das direkt eingesetzt werden kann. Fokussierung sowohl auf Schülerinnen und Schüler als auch auf die Schule als System.
Fortbildung erforderlich: Vorstrukturierte Materialien können im Unterricht (mit wenig eigener Einarbeitung) eingesetzt werden. Multiplikatorinnen und Multiplikatoren bilden zu einzelnen Modulen sowie zum gesamten Programm fort.
Zielgruppe der Fortbildung: Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte, Schulleiterinnen und Schulleiter, UBUS-Kräfte
Anmeldung zur Fortbildung: Bei Interesse an dem Programm MindMatters wenden Sie sich bitte an das für Ihre Schule zuständige Staatliche Schulamt oder an die Unfallkasse Hessen
Kosten: keine
Verantwortliche/Kooperationspartner: Gemeinsam mit der BARMER unterstützt die Unfallkasse Hessen (UKH) das von der Leuphana Universität, Lüneburg entwickelte Angebot und die Durchführung des Programms.
Programme zur Förderung allgemeiner Lebenskompetenzen
Ziele und Inhalt
Das ganzheitliche Präventionsprogramm KLASSE KLASSE, entwickelt von KIKS UP, kann leicht in den Unterrichtsalltag der Grundschule integriert werden. Spielerisch werden die drei Präventionsbereiche psychosoziale Gesundheit, Bewegungsförderung sowie Ernährungsbildung in den Tagesablauf eingebunden. Das Präventionsspiel KLASSE KLASSE bietet dazu vielfältige und ansprechend gestaltete Unterrichtsmaterialien, die der Lehrkraft Einfluss- und Steuerungsmöglichkeiten geben, um die Lerninhalte an die Bedürfnisse der Klasse anzupassen.
Zielgruppe
Schulformen: Grundschulen
Schulebene: Einzelne Klassen oder die ganze Schule
Jahrgangsstufen: Ab Jahrgangsstufe 1
Aufbau und Durchführung
Anzahl der Module: Kontinuierliche, tägliche Einbindung in den Unterricht
Durchführende: Lehrkräfte
Ergänzende Informationen: Das Spiel und die umfangreichen Materialien werden nach der Teilnahme an der Fortbildung zur Verfügung gestellt. Um das Präventionsspiel „lebendig“ zu halten und die Lehrkräfte kontinuierlich zu begleiten, bietet KIKS UP 1x im Jahr einen (Online-)Qualitätszirkel für den kollegialen Austausch an.
Fortbildung erforderlich: Ja
Zielgruppe der Fortbildung: Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte
Aufbau der Fortbildung: 2,0 Tage an der Schule, in der KIKS UP-Akademie oder über eine Lernplattform
Kosten: Die Kosten für die Fortbildung und das umfangreiche Material übernimmt in Hessen die IKK Südwest. Von den Teilnehmenden muss ein einen Teilnahmebeitrag von 20,- Euro geleistet werden.
Verantwortliche/Kooperationspartner: gemeinnütziger Verein KIKS UP e.V.
Weitere Informationen zum Programm: www.klasse-klasse.de
Ziele und Inhalt
Klasse2000 ist ein leicht umsetzbares und wirkungsvolles Unterrichtsprogramm zur Gesundheitsförderung, Suchtprävention und Gewaltprävention in der Grundschule. Die Kinder lernen und erfahren, was sie selbst tun können, damit es ihnen gut geht und sie sich wohlfühlen.
Zielgruppe
Schulformen: Grundschulen und Förderschulen
Schulebene: einzelne Klassen
Jahrgangsstufen: Klasse 1-4
Aufbau und Durchführung
Anzahl der Module: Kontinuierliche Einbindung in den Unterricht
Durchführende: Fachkräfte des Vereins / Lehrkräfte
Ergänzende Informationen: Die Fachkräfte des Vereins gestalten 2 bis 3 Unterrichtseinheiten pro Schuljahr und führen in neue Themen ein. Die Lehrkräfte vertiefen anschließend diese Themen. Dazu erhalten sie ausführliche Unterrichtskonzepte und zahlreiche Materialien, die an die Unterrichtsinhalte der jeweiligen Jahrgangsstufen anknüpfen.
Unterrichtsmaterialien für die Kinder gibt es in verschiedenen Schwierigkeitsstufen.
Fortbildung erforderlich: Nein
Kosten: Für die Teilnahme einer Klasse ist die Übernahme einer Patenschaft in Höhe von 250,- Euro pro Jahr erforderlich.
Verantwortliche/Kooperationspartner: Verein Programm Klasse 2000 e.V.
EIGENSTÄNDIG WERDEN ist ein Unterrichtsprogramm zur Gesundheitsförderung und Persönlichkeitsentwicklung. Mithilfe von EIGENSTÄNDIG WERDEN erwerben die Schülerinnen und Schüler wichtige Gesundheits- und Lebenskompetenzen, die ihnen helfen, einen gesunden Lebensstil zu entwickeln – körperlich, seelisch und sozial.
Zielgruppe
Schulformen: Grundschulen und weiterführende Schulen
Schulebene: einzelne Klassen
Jahrgangsstufen: Klasse 1-4 / 5-6
Aufbau und Durchführung
Anzahl der Module: Kontinuierliche Einbindung in den Unterricht, es werden 28 ausformulierte Unterrichteinheiten für die Grundschule und 16 Unterrichtseinheiten für die Klassenstufe 5 und 6 bereit gestellt.
Durchführende: Lehrkräfte
Ergänzende Informationen: Nach der Teilnahme an der Fortbildung erhalten die Lehrkräfte Zugang zu einem digitalen Materialordner. Nach ca. 4 Monaten schließt sich ein kollegialer Erfahrungsaustausch an.
Bei Lions-Quest „Erwachsen werden“ werden die Persönlichkeit und soziale, emotionale und kommunikative Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern aktiv gefördert und damit das Miteinander im Klassenverband, die Lernerfolge und das Klassenklima verbessert. Junge Menschen lernen mit Lions-Quest „Erwachsen werden“ Konflikt- und Risikosituationen erfolgreich zu begegnen und für Probleme zielführende Lösungen zu finden. Lions-Quest „Erwachsen werden“ hilft bei der Entwicklung der persönlichen Identität, bei der Ausdrucksfähigkeit eigener und der Wahrnehmung fremder Emotionen und unterstützt beim toleranten Umgang mit unterschiedlichen lebensbiografischen Aspekten.
Zielgruppe
Schulformen: alle allgemeinbildenden Schulformen ab Sekundarstufe I
Schulebene: Einzelne Klassen
Jahrgangsstufen: Ab Jahrgangsstufe 9
Aufbau und Durchführung
Anzahl der Module: Kontinuierliche Einbindung in den Unterricht
Durchführende: Lehrkräfte
Ergänzende Informationen: Es besteht eine Kooperation zwischen dem Programmanbieter und dem Projekt Gewalt- und Demokratielernen (GuD) im Hessischen Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen
Fortbildung erforderlich: ja
Zielgruppe der Fortbildung: Lehrkräfte und weiteres pädagogisches Personal
Aufbau der Fortbildung: Fortbildungsseminar 2,5 Tage
Lions-Quest „Erwachsen handeln“ stärkt neben den Lebenskompetenzen ein ausgeprägtes Demokratieverständnis und die Bereitschaft zum gesellschaftlichen Engagement bei Schülerinnen und Schülern. Das Programm fördert inhaltlich, methodisch und systematisch Inklusion, Interkulturalität und Menschenrechte. Dabei bildet das Angebot den idealen Rahmen, die Phase vom schulischen Abschluss zum beruflichen Einstieg erfolgreich zu begleiten.
Zielgruppe
Schulformen: alle allgemeinbildenden Schulformen ab Sekundarstufe I
Schulebene: Einzelne Klassen
Jahrgangsstufen: Ab Klasse 8
Aufbau und Durchführung
Anzahl der Module: Kontinuierliche Einbindung in den Unterricht
Durchführende: Lehrkräfte
Ergänzende Informationen: Es besteht eine Kooperation zwischen dem Programmanbieter und dem Projekt Gewalt- und Demokratielernen (GuD) im Hessischen Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen
Fortbildung erforderlich: ja
Zielgruppe der Fortbildung: Lehrkräfte und weiteres pädagogisches Personal
Aufbau der Fortbildung: Fortbildungsseminar 2,5 Tage
Lions-Quest „Zukunft in Vielfalt“ fördert interkulturelle Kompetenzen bei jungen Menschen im Alter von 10 bis 21 Jahren, unabhängig von ihrer Herkunft. Als Fokusseminar zum Thema „interkulturelle Kompetenz“ bedient es sich in Auszügen bei den bewährten Seminare Lions-Quest „Erwachsen werden“ und Lions-Quest „Erwachsen handeln“, ergänzt um einige neue Übungen.
Zielgruppe
Schulformen: Alle allgemeinbildenden Schulformen ab Sekundarstufe I
Schulebene: einzelne Klassen
Jahrgangsstufen: Ab Klasse 5
Aufbau und Durchführung
Anzahl der Module: Kontinuierliche Einbindung in den Unterricht
Durchführende: Lehrkräfte
Ergänzende Informationen: Es besteht eine Kooperation zwischen dem Programmanbieter und dem Projekt Gewalt- und Demokratielernen (GuD) im Hessischen Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen.
Fortbildung erforderlich: ja
Zielgruppe der Fortbildung: Lehrkräfte und weiteres pädagogisches Personal
Aufbau der Fortbildung: Fortbildungsseminar 1,5 Tage
Die Ausstellung richtet sich an Jugendliche, Lehrkräfte und Eltern sowie an andere Menschen, die sich für Heranwachsende engagieren. Sie eignet sich für den Unterricht sowie für Lehrkräftefortbildungen, Elternabende, Jugendarbeit, Veranstaltungen zur seelischen Gesundheit uvm. Auf den Ausstellungstafeln sind junge Menschen abgebildet. Sie sprechen über ihre psychischen Gesundheitsprobleme und darüber, was ihnen dabei geholfen hat, sich heute wieder besser zu fühlen.
Die Wanderausstellung „Wie geht´s?“ des Vereins Irrsinnig menschlich e.V. kann über die hessischen Schulpsychologinnen und Schulpsychologen in den Staatlichen Schulämtern ausgeliehen und im Rahmen von Präventionskonzepten und Veranstaltungen in den Schulen eingesetzt werden. Zudem bietet auch die Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V. (HAGE) die Roll-ups im Verleih an.
„Safe Place” ist ein Training für Schülerinnen und Schüler, das den Umgang mit Stress und Belastungen in den Mittelpunkt stellt und so die Resilienz, also die psychische Belastbarkeit, stärken soll. Das Programm vereint Elemente der Psychoedukation zu Stress und Stressbewältigung (wie den Zusammenhang von Gedanken – Gefühlen und körperlichen Reaktionen) mit interaktiven Übungen, die die eigenen Stressreaktionen und Bewältigungsstrategien direkt erfahrbar machen.
Zielgruppe
Schulformen: Grundschulen und Schulen mit Sekundarstufe I
Schulebene: einzelne Klassen
Jahrgangsstufen: 4-6
Anzahl der Module: 5 Module (idealerweise Doppelstunden) mit der ausgebildeten Multiplikatorin oder dem Multiplikator an der Schule und jeweils anschließende 5 Sitzungen (ca. eine Unterrichtsstunde), die von der Klassenlehrkraft selbstständig zur Vertiefung durchgeführt werden.
Durchführende: Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte, in Einzelfällen Schulpsychologinnen und Schulpsychologen
Ergänzende Informationen: Der optimale Abstand zwischen den einzelnen Modulen beträgt zwei bis drei Wochen.
Fortbildung erforderlich: ja
Zielgruppe der Fortbildung: Lehrkräfte / pädagogische Fachkräfte
Aufbau der Fortbildung: ein- bis zweitägige Fortbildung plus ggf. Hospitation
Kooperationspartner/Anmeldung
Multiplikationsfortbildungen und begleitende Netzwerktreffen werden durch die Schulpsychologie in den Staatlichen Schulämtern angeboten.
Das Programm beinhaltet Ansätze zur Implementierung von Resilienzförderung unter besonderer Berücksichtigung von langandauernden und belastenden Lebensereignissen, wie z.B. Fluchterfahrungen. Es kann vor allem in Schulklassen mit zugewanderten Kindern und Jugendlichen eingesetzt werden. Im Fokus steht die Gestaltung eines stabilisierenden und anerkennenden Lernumfeldes sowie die gezielte Förderung sozio-emotionaler Kompetenzen in der Schule, um Schülerinnen und Schüler, aber auch pädagogische Fachkräfte zu entlasten und die Selbstwirksamkeit aller zu stärken.
Bedarfsorientierte kontinuierliche Integration der Elemente in den unterrichtlichen Alltag. Eine beispielhafte Planung für 36 Wochen steht zur Verfügung.
Ergänzende Informationen: Das Programm beinhaltet traumapädagogische Erkenntnisse und Ansätze der Verhaltens- und Verhältnisprävention sowie der universellen Prävention.
Fortbildung erforderlich: wird empfohlen
Zielgruppe der Fortbildung: Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte, UBUS, Schulsozialarbeit
Aufbau der Fortbildung: 3 Module jeweils halbtägig (1,5 Tage)
Bei Bedarf werden hessenweite Online-Vernetzungsstrukturen angeboten.
Auf der Grünen Liste Prävention geführt: Nein
Geförderte Kompetenzen/ Inhalte: Traumapädagogik, Soziales Lernen, Stressbewältigung, Selbstwirksamkeit, Emotionsregulation, Achtsamkeit, Unterstützung von Lehrkräften im Umgang mit eigenem Stresserleben, Schulkultur
Thematischer Kontext: psychische Gesundheit, Resilienzförderung, Traumapädagogik, Migration und Flucht, Schulkultur
Ziele und Inhalt
MindMatters ist ein Präventionsprogramm zur Förderung der psychischen Gesundheit in Schulen. Mit den im Fachunterricht einsetzbaren Unterrichtsmodulen sowie dem Schulentwicklungsmodul unterstützt MindMatters Schulen dabei, eine Kultur zu entwickeln, in der das Wohlbefinden und die psychische Gesundheit sowohl der Lernenden als auch der Lehrkräfte gefördert werden.
Zielgruppe
Schulformen: Alle Schulformen
Schulebene: einzelne Klassen / gesamte Schule
Jahrgangsstufen: Alle Jahrgangsstufen
Aufbau des Programms/ Module: Aktuell stehen 9 ausgearbeitete Module (1 Schulentwicklungsmodul und 8 Unterrichtsmodule, mit je unterschiedlichem Themenschwerpunkt) in Form von Durchführungsmanualen zur Verfügung, die Lehrkräfte im Unterricht einsetzen können.
Durchführende: Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte, Schulleiterinnen und Schulleiter
Ergänzende Informationen:
Für das Programm MindMatters besteht kostenloser Zugang zu den umfangreichen Modulen, die direkt eingesetzt werden können. Fokussierung sowohl auf Schülerinnen und Schüler als auch auf die Schule als System.
Fortbildung erforderlich: Nein, vorstrukturierte Materialien können im Unterricht (mit wenig eigener Einarbeitung) eingesetzt werden.
Zielgruppe der Fortbildung: Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte, Schulleiterinnen und Schulleiter, UBUS-Kräfte
Anmeldung zur Fortbildung: Bei Interesse an dem Programm MindMatters wenden Sie sich bitte an das für Ihre Schule zuständige Staatliche Schulamt oder an die Unfallkasse Hessen.
Die Unfallkasse Hessen bietet regelmäßig zentrale (online) Informationsveranstaltungen an.
Kooperationspartner/ Anmeldung: Gemeinsam mit der BARMER unterstützt die Unfallkasse Hessen das von der Leuphana Universität Lüneburg entwickelte Angebot und die Durchführung des Programms.
Im Bedarfsfall kann Unterstützung, insbesondere bei der Begleitung des Schulentwicklungsprozesses, im zuständigem Staatlichen Schulamt oder bei der Unfallkasse Hessen angefragt werden.
Das ganzheitliche Präventionsprogramm Klasse Klasse kann leicht in den Unterrichtsalltag der Grundschule integriert werden. Spielerisch werden die drei Präventionsbereiche psychosoziale Gesundheit, Bewegungsförderung sowie Ernährungsbildung in den Tagesablauf eingebunden. Das Präventionsspiel bietet vielfältige und ansprechend gestaltete Unterrichtsmaterialien, die der Lehrkraft Einfluss- und Steuerungsmöglichkeiten geben, um die Lerninhalte an die Bedürfnisse der Klasse anzupassen.
Zielgruppe
Schulformen: Grundschulen
Schulebene: Einzelne Klassen
Jahrgangsstufen: 1-4
Aufbau des Programms / Module:kontinuierliche Einbindung in den Unterricht
Durchführende: Lehrkräfte
Ergänzende Informationen: Das Spiel und die umfangreichen Materialien werden nach der Teilnahme an der Fortbildung zur Verfügung gestellt. Um Lehrkräfte kontinuierlich zu begleiten, bietet KIKS UP einmal im Jahr einen (Online-)Qualitätszirkel für den kollegialen Austausch an.
Fortbildung erforderlich: Ja
Zielgruppe der Fortbildung: Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte
Aufbau der Fortbildung: 2,0 Tage an der Schule, in der KIKS UP-Akademie oder über eine Lernplattform
Kosten: Die Kosten für die Fortbildung und das umfangreiche Material übernimmt in Hessen die IKK Südwest. Von den Teilnehmenden muss ein Teilnahmebeitrag von 20,00 Euro geleistet werden.
Klasse2000 ist ein leicht umsetzbares Unterrichtsprogramm zur Gesundheitsförderung, Suchtprävention und Gewaltprävention in der Grundschule. Die Kinder lernen und erfahren, was sie selbst tun können, damit es ihnen gut geht und sie sich wohlfühlen.
Zielgruppe
Schulformen: Grundschulen und Förderschulen
Schulebene: einzelne Klassen
Jahrgangsstufen: 1-4
Aufbau des Programms/ Module: Kontinuierliche Einbindung in den Unterricht
Durchführende: Lehrkräfte zusammen mit Fachkräften des Vereins
Ergänzende Informationen: Die Fachkräfte des Vereins gestalten 2 bis 3 Unterrichtseinheiten pro Schuljahr und führen in neue Themen ein, die die Lehrkräfte anschließend vertiefen. Dazu stehen ausführliche Unterrichtskonzepte und zahlreiche Materialien zur Verfügung, die an die Unterrichtsinhalte der jeweiligen Jahrgangsstufen anknüpfen. Unterrichtsmaterialien für die Schülerinnen und Schüler werden in verschiedenen Schwierigkeitsstufen bereitgestellt. Unterrichtsmaterialien für die Kinder gibt es in verschiedenen Schwierigkeitsstufen.
Fortbildung erforderlich: Nein
Kooperationspartner/ Anmeldung: Verein Programm Klasse2000 e.V. Regional über die Staatlichen Schulämter (LPU), in Kooperation mit der Hessischen Landesstelle für Suchtfragen abrufbar.
Kosten: Für die Teilnahme einer Klasse ist die Übernahme einer Patenschaft in Höhe von 250,- Euro pro Jahr erforderlich.
Eigenständig werden ist ein Unterrichtsprogramm zur Gesundheitsförderung und Persönlichkeitsentwicklung. Mithilfe des Programms erwerben die Schülerinnen und Schüler wichtige Gesundheits- und Lebenskompetenzen, die ihnen helfen, einen gesunden Lebensstil zu entwickeln – körperlich, seelisch und sozial.
Zielgruppe
Schulformen: Grundschulen und Schulen mit Sekundarstufe I
Schulebene: einzelne Klassen
Jahrgangsstufen: 1 - 4 sowie 5 - 6
Aufbau des Programms/ Module: Das Programm umfasst 28 ausformulierte Unterrichtseinheiten für die Grundschule und 16 Unterrichtseinheiten für die Klassenstufe 5 und 6 und kann kontinuierlich in den Unterricht eingebunden werden.
Durchführende: Lehrkräfte
Ergänzende Informationen: Nach der Teilnahme an der Fortbildung erhalten die Lehrkräfte Zugang zu einem digitalen Materialordner. Nach ca. 4 Monaten schließt sich ein kollegialer Erfahrungsaustausch an.
Fortbildung erforderlich: Ja
Zielgruppe der Fortbildung: Lehrkräfte
Aufbau der Fortbildung: 1 Tag
Kooperationspartner/ Anmeldung:
IFT-Nord gemeinnützige GmbH - Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung in Zusammenarbeit mit geschulten Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in der Region
Das buddY–Programm dient der Förderung und dem Erwerb sozialer Handlungskompetenzen auf der Grundlage der so genannten „Peergroup–Education". So sollen die Selbstwirksamkeitserfahrung und Resilienz von Schülerinnen und Schülern gestärkt werden.
Unter dem Motto „Aufeinander achten. Füreinander da sein. Miteinander lernen.“ übernehmen z.B. ältere Schülerinnen und Schüler als „buddYs" (buddy: englisch für Kumpel) Patenschaften für jüngere Mitschülerinnen und Mitschüler. Angeleitet und geschult werden die Buddies durch Lehrkräfte.
Zielgruppe
Schulformen: alle Schulformen
Schulebene: klassenübergreifend
Jahrgangsstufen: 1 - 10
Aufbau des Programms/ Module: kontinuierlicher Einsatz im Unterricht
Durchführende: Lehrkräfte (buddy-Coaches) schulen Schülerinnen und Schüler (buddys)
Fortbildung erforderlich: ja
Zielgruppe der Fortbildung: Lehrkräfte und weiteres pädagogisches Personal
Das Programm „Max & Min@“ fördert den Erwerb und den Aufbau von Medienkompetenz, um einer exzessiven Mediennutzung und (Cyber-)Mobbing vorzubeugen. Es setzt dort an, wo das Risiko für Konflikte und Mobbing erhöht ist: bei der Kommunikation unter Gleichaltrigen, zum Beispiel in einer Schulklasse. „Max & Min@“ baut eine Brücke zwischen der Medienbildung in der Schule und der Medienerziehung im Elternhaus. Zudem fördert das Programm die Medienkompetenz der schulischen Fachkräfte.
Zielgruppe
Schulformen: Grundschulen, Förderschulen und weiterführende Schulen
Schulebene: einzelne Klassen
Jahrgangsstufen: 4 - 6
Aufbau des Programms/ Module: Schulklassenworkshop (2 Module, die jeweils 3 Schulstunden dauern) und eine ca. einstündige Veranstaltung für Eltern und Erziehungsberechtigte. Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte können optional an einer zweistündigen Fortbildung zur Vertiefung der Themen (Cyber-)Mobbing und exzessive Mediennutzung teilnehmen.
Durchführende: geschulte Fachkräfte der Fachstellen für Suchtfragen
Ergänzende Informationen: Die KKH unterstützt die Ausbildung der Trainerinnen und Trainer (Fachkräfte der Fachstellen für Suchtfragen).
Kosten: Die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) unterstützt bei der Finanzierung des Angebots, so dass der Selbstkostenpreis einer „Max & Min@“-Methodenbox rund 135,00 Euro beträgt.
Weitere Informationen zum Programm: Zur Umsetzung des Programmes wird eine „Max & Min@“-Methodenbox benötigt. Die Bestellung einer Methodenbox ist nur nach Teilnahme an einer „Max & Min@"-Schulung möglich.
Mit der Teilnahme an einer „Max & Min@“-Schulung ist der Zugang zum internen Bereich verbunden. Dort finden sich weitere Informationen und Druckmaterialien, die zur Durchführung des Programmes benötigt werden (z.B. Arbeitsblätter).
Die Villa Schöpflin veranstaltet einmal im Jahr ein digitales Netzwerktreffen zum Austausch über die Umsetzung des Workshops.
Lubo aus dem All ist ein universelles Präventionsprogramm zur Förderung der sozial-kognitiven Informationsverarbeitung und der dabei beteiligten emotionalen Prozesse in der Schuleingangsphase. Zum Einsatz kommen verschiedene Methoden, wie kreatives Gestalten, Kooperations- und Bewegungsspiele, Gespräche, Musik, Rollenspiele, positives Feedback. Sinn und Zweck aller Spiele und Methoden erschließen sich für die Kinder unmittelbar aus der Rahmengeschichte um den "Außerirdischen Lubo" (Handpuppe), dessen Erlebnisse und Erzählungen die Kindergruppe zum Mitmachen und Mitspielen motivieren.
Zielgruppe
Schulformen: Grundschulen, Förderschulen
Schulebene: einzelne Klassen
Jahrgangsstufen: 1 - 4
Aufbau des Programms/ Module: 31 Trainingseinheiten à 60 Minuten zweimal wöchentlich über ca. vier Monate hinweg, Kontinuierliche Einbindung in den Unterricht
Ergänzende Informationen: Vertiefungsmodule für Schülerinnen und Schüler mit besonderen Problemlagen. Materialien können über die Hogrefe Testzentrale und den öffentlichen Buchhandel bestellt werden.
Fortbildung erforderlich: Nein. Das Programm kann anhand des Manuals von den Lehrkräften der Schule durchgeführt werden. Fortbildungen werden optional angeboten.
Zielgruppe der Fortbildung: Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte
Kosten: Kosten entstehen für Material (Trainingsmanual: 124,00 Euro und Handpuppe: 59,90 Euro) Das Schülerarbeitsheft (3,90 Euro) wird pro Kind benötigt. Ggf. weitere Kosten für die Fortbildung.
Auf der Grünen Liste Prävention geführt: ja (Stufe 2)
Das zentrale Medium von „Cool and Safe“ ist ein webbasiertes interaktives Online-Programm mit über 40 Kurzfilmen sowie zahlreichen Bildern und Spielen, um Kindern Wissen und Handlungsmöglichkeiten in ambivalenten oder risikoreichen Kontaktsituationen (im häuslichen Umfeld, bei Ansprache von Fremden und bei Kontakten im Internet) zu vermitteln. Im Training wird dem Schutz vor den Gefahren des Internets und vor sexueller Gewalt durch fremde und bekannte Personen ebenfalls ein besonderer Stellenwert eingeräumt. Das Training kann mittlerweile in verschiedenen Sprachen durchgeführt werden. Eine Lehrkräfte-Version des Online-Trainings ermöglicht den Fachkräften die gezielte Auswahl einzelner Übungen.
Zielgruppe
Schulformen: Grundschulen und Schulen mit Sekundarstufe I
Didaktisch aufbereitete Unterrichtseinheit zum Thema Mobbing, dass in der Grundschule eingesetzt werden kann. Es werden Strategien vermittelt, um rechtzeitig zu handeln und Mobbing nach Möglichkeit gar nicht entstehen zu lassen.
Zielgruppe
Schulformen: Grundschulen
Schulebene: Einzelne Klassen
Jahrgangsstufen: 2 – 4
Aufbau des Programms/ Module: Unterrichtseinheit bestehend aus aufbereiteten Unterrichtsmaterialien und Videomaterial
Faustlos ist ein für Schulen und Kindergärten entwickeltes, Programm zur Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen und zur Prävention von aggressivem Verhalten. Das Curriculum vermittelt auf alters- und entwicklungsadäquate Weise prosoziale Kenntnisse und Fähigkeiten in den Bereichen Empathie, Impulskontrolle und Umgang mit Ärger und Wut und fördert damit die psychische Gesundheit von Kindern.
Zielgruppe
Schulformen: Grundschule (und Kindergarten)
Schulebene: Einzelne Klassen
Jahrgangsstufen: 1 - 4
Aufbau des Programms/ Module: 51 Lektionen in 3 Grundschuljahren
Das interaktive Theaterstück gegen sexuellen Missbrauch „Trau Dich!“ für Schülerinnen und Schüler spricht altersgemäß Themen sexualisierter Gewalt an. Kinder werden ermutigt, ihren Gefühlen zu vertrauen, und darin gestärkt, Grenzen zu setzen sowie dazu motiviert, sich jemandem anzuvertrauen.
Schulformen: Grundschulen und weiterführende Schulformen mit Sekundarstufe I
Schulebene: einzelne Klassen
Jahrgangsstufen: 4 - 6
Aufbau des Programms/ Module:
Doppelvorstellung (2 Vorstellungen à 70 min) am Vormittag in der Regel in der Schulaula oder an einem externen Veranstaltungsort.
Vor- und Nachbereitung durch Lehrkräfte
Ergänzender Elternabend
Durchführende: Schultheater-Studio Frankfurt
Ergänzende Informationen: Es gibt technische Mindestanforderungen sowie eine Mindestbühnengröße; fordern Sie dazu den „technical rider“ bei Frau Rossi unter katharina.rossi@schultheater.de an.
Fortbildung erforderlich: ja
Zielgruppe der Fortbildung: für alle Klassenlehrkräfte (in Abstimmung mit der Schulpsychologie im zuständigen Staatlichen Schulamt)
Aufbau der Fortbildung: ca. 6 Stunden an zwei Nachmittagen
Kooperationspartner/ Anmeldung:
Im Auftrag des HMKB und in Kooperation mit den Staatlichen Schulämtern und dem Netzwerk gegen Gewalt führt das Schultheater-Studio Frankfurt mit seinem Ensemble Bauchgefühl das Stück jedes Jahr mehrfach in verschiedenen Schulamtsbezirken auf.
Die Einladung der Schulen erfolgt über die Staatlichen Schulämter
Alternativ können Schulen eine Aufführung des Theaterstücks selbst buchen. Die Vorbesprechung und Anmeldung erfolgen in diesem Fall über das Schultheater-Studio Frankfurt (eine Abstimmung mit der Schulpsychologie im Staatlichen Schulamt wird erbeten):
Mit dem Programm „Mein Körper gehört mir!“ werden durch alltagsnahe Spielszenen Wissen und Handlungskompetenzen zu Themen wie sexualisierter Gewalt und Grenzverletzungen vermittelt. Zusätzlich zu den Spielszenen wird in dynamischer Interaktion mit den Kindern das Selbstbestimmungsrecht über den eigenen Körper und das Recht, Grenzen zu setzen sowie Ja- und Nein-Gefühle thematisiert. Außerdem werden sie ermutigt, den eigenen Gefühlen uneingeschränkt zu vertrauen und sich im Falle eines Übergriffs einer vertrauten erwachsenen Person mitzuteilen und sich nicht durch Aufforderungen oder Drohungen zur Geheimhaltung (sogenannte „schlechte Geheimnisse“) verunsichern oder davon abhalten zu lassen.
Zielgruppe
Schulformen: Grundschulen
Schulebene: Einzelne Klassen
Jahrgangsstufen: 3 – 4
Aufbau des Programms/ Module: Die Durchführung findet im vertrauten Klassenverband an drei Schultagen à 45 Minuten pro Klasse (idealerweise im Abstand von jeweils einer Woche) statt. Vorab wird den Eltern und dem Kollegium im Rahmen eines Elternabends das Programm präsentiert (Umfang: 90 Minuten).
Durchführende: tpw theaterpädagogische werkstatt gGmbH, zwei Akteure
Ergänzende Informationen: Zur Terminabstimmung wird um eine frühzeitige Kontaktaufnahme gebeten (Vorlaufzeit: mind. 4 Monate).
Fortbildung erforderlich: ja
Zielgruppe der Fortbildung: Lehrkräfte, deren Klassen am Programm teilnehmen (Umfang ca. 3 Stunden)
Aufbau der Fortbildung: Basisfortbildung am Nachmittag durch örtliche Fachberatungsstelle; online oder in Präsenz (Umfang 2,5-3 Std.)
Die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen fördert das Programm mit den örtlichen Sparkassen in ausgewählten Regionen. Informationen hierzu erhalten Sie auch bei der tpw.
Kosten:
Ca. 2200, Euro für Schulen mit 3 Klassen
Ca. 2500 Euro für Schulen mit 4 Klassen
Ca. 2900 Euro für Schulen mit 5 Klassen
Ca. 3300, Euro für Schulen mit 6 Klassen
Ca. 3800, Euro für Schulen mit 7 Klassen (Klassen verteilt auf zwei Aufführungsblöcke)
Ca. 4200, Euro für Schulen mit 8 Klassen (Klassen verteilt auf zwei Aufführungsblöcke)
Weitere Informationen zum Programm: Bei weniger als drei Klassen ist die Kooperation mit einer Schule in der Region möglich. Hierzu bitte Kontakt mit der Ansprechperson aufnehmen.
Präsentationsabend für Eltern online oder in Präsenz, pädagogisches Begleitmaterial und ungefähre Fahrtkosten sind in den Kosten berechnet.
Auf der Grünen Liste Prävention geführt: ja, Stufe 2
Safe Place ist ein Trainingsprogramm für Schülerinnen und Schüler, das den Umgang mit Stress und Belastungen in den Mittelpunkt stellt und so die Resilienz, also die psychische Widerstandskraft, stärkt. Das Programm vereint Elemente der Psychoedukation zu Stress und Stressbewältigung (wie den Zusammenhang von Gedanken, Gefühlen und körperlichen Reaktionen) mit interaktiven Übungen, die die eigenen Stressreaktionen und Bewältigungsstrategien direkt erfahrbar machen.
Zielgruppe
Schulformen: Grundschulen und Schulen mit Sekundarstufe I
Schulebene: einzelne Klassen
Jahrgangsstufen: 4 - 6
Aufbau des Programms/ Module: 5 Module (idealerweise Doppelstunden) mit der ausgebildeten Multiplikatorin oder dem Multiplikator an der Schule und jeweils anschließende 5 Sitzungen (ca. eine Unterrichtsstunde), die von der Klassenlehrkraft selbstständig zur Vertiefung durchgeführt werden.
Durchführende: Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte, in Einzelfällen Schulpsychologinnen und Schulpsychologen
Ergänzende Informationen: Der optimale Abstand zwischen den einzelnen Modulen beträgt zwei bis drei Wochen.
Fortbildung erforderlich: ja
Zielgruppe der Fortbildung: Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte
Aufbau der Fortbildung: ein- bis zweitägige Fortbildung plus ggf. Hospitation
Kooperationspartner/ Anmeldung: Multiplikationsfortbildungen und begleitende Netzwerktreffen werden durch die Schulpsychologie in den Staatlichen Schulämtern angeboten.
Ziel des Unterrichtsprogramms „Psychische Gesundheit und Schule“ ist die Verbesserung der psychischen Gesundheitskompetenz (Mental Health Literacy) von Schülerinnen und Schülern und Lehrkräften, die Verminderung von Stigmatisierung von psychischen Erkrankungen sowie die Förderung von Hilfesuchverhalten. Mithilfe von Erfahrungsberichten wird der konstruktive Umgang mit einer psychischen Erkrankung besprochen. Dies soll Empathie und Akzeptanz bei den Schülerinnen und Schülern fördern und eventuell bestehende Berührungsängste und Vorurteile abbauen. Zudem wird über das eigene psychische Wohlbefinden und dessen Förderung gesprochen und es werden Strategien zu einem positiven Umgang mit Stress und Belastungssituationen vermittelt.
Zielgruppe
Schulformen: alle weiterführenden Schulformen
Schulebene: einzelne Klassen
Jahrgangsstufen: 8 – 11 (auch für höhere Jahrgangsstufen einsetzbar)
Aufbau des Programms/ Module:
Sechs Module (idealerweise Doppelstunden):
Stigmatisierung psychischer Erkrankungen
Psychische Gesundheit und psychische Erkrankung verstehen
Informationen zu psychischen Erkrankungen
Erfahrungen mit psychischen Erkrankungen
Hilfe und Unterstützung bekommen
Wieso ist psychische Gesundheit wichtig (Stressbewältigung)?
Durchführende: Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte ggf. Unterstützung durch Schulpsychologinnen und Schulpsychologen, Schulsozialarbeit
Ergänzende Informationen: Multiplikationsfortbildungen und begleitende Netzwerktreffen durch die Schulpsychologie in den Staatlichen Schulämtern.
Fortbildung erforderlich: empfohlen, aber nicht zwingend erforderlich
Zielgruppe der Fortbildung: Lehrkräfte / pädagogische Fachkräfte / Schulsozialarbeit
Aufbau der Fortbildung: eintägige Fortbildung (1 Tag)
Das Programm beinhaltet Ansätze zur Implementierung von Resilienzförderung unter besonderer Berücksichtigung von langandauernden und belastenden Lebensereignissen, wie z.B. Fluchterfahrungen. Es kann vor allem in Schulklassen mit zugewanderten Kindern und Jugendlichen eingesetzt werden. Im Fokus steht die Gestaltung eines stabilisierenden und anerkennenden Lernumfeldes sowie die gezielte Förderung sozio-emotionaler Kompetenzen in der Schule, um Schülerinnen und Schüler, aber auch pädagogische Fachkräfte zu entlasten und die Selbstwirksamkeit aller zu stärken.
Bedarfsorientierte kontinuierliche Integration der Elemente in den unterrichtlichen Alltag. Eine beispielhafte Planung für 36 Wochen steht zur Verfügung.
Ergänzende Informationen: Das Programm beinhaltet traumapädagogische Erkenntnisse und Ansätze der Verhaltens- und Verhältnisprävention sowie der universellen Prävention.
Fortbildung erforderlich: wird empfohlen
Zielgruppe der Fortbildung: Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte, UBUS, Schulsozialarbeit
Aufbau der Fortbildung: 3 Module jeweils halbtägig (1,5 Tage)
Das Programm besteht aus einem Schultag zum Thema psychische Gesundheit. Die Teilnehmenden lernen Warnsignale psychischer Krisen kennen und setzen sich mit jugendtypischen Bewältigungsstrategien auseinander. Sie hinterfragen Ängste und Vorurteile gegenüber psychischen Erkrankungen und betroffenen Menschen und erfahren, wo sie Hilfe erhalten.
Zielgruppe
Schulformen: alle weiterführenden Schulformen
Schulebene: einzelne Klassen
Jahrgangsstufen: ab Jahrgangsstufe 8
Aufbau des Programms/ Module: ein Schultag (etwa 5 Stunden)
Durchführende: zwei Trainerinnen und Trainer der regionalen Kooperationspartner (Fachpersonen, die beruflich und persönlich Erfahrungen mit psychischen Krisen und deren Bewältigung sowie Prävention und Gesundheitsförderung haben)
Ergänzende Informationen: Begleitend oder unabhängig von den Schultagen kann eine ergänzende, kostenfreie Wanderausstellung zum Thema in die Schule bestellt werden.
MindMatters ist ein Programm zur Förderung der psychischen Gesundheit in der Schule. Es basiert auf dem Konzept der "Guten gesunden Schule". Mit den im Fachunterricht einsetzbaren Unterrichtsmaterialien sowie den Schulentwicklungsmodulen unterstützt MindMatters Schulen dabei, das Wohlbefinden und die psychische Gesundheit von Lernenden sowie von Lehrkräften zu fördern.
Zielgruppe
Schulformen: alle Schulformen
Schulebene: einzelne Klassen / gesamte Schule
Jahrgangsstufen: alle Jahrgangsstufen
Aufbau des Programms/ Module: Zehn Module (drei Schulentwicklungsmodule und sieben Unterrichtsmodule, mit je unterschiedlichem Themenschwerpunkt) – individuelle Auswahl möglich
Durchführende: Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte, Schulleiterinnen und Schulleiter
Ergänzende Informationen:
Unterrichtsmodule können i.d.R. in Eigenverantwortung der Lehrkräfte durchgeführt werden.
Insbesondere zur Begleitung des Schulentwicklungsprozesses bei Bedarf Unterstützung durch Beratungs- und Unterstützungssystem der Staatlichen Schulämter.
Für das Programm MindMatters besteht kostenloser Zugang zu umfangreichem Unterrichtsmaterial.
Die Unfallkasse Hessen (UKH) bietet regelmäßig zentrale Informationsveranstaltungen (online) an.
Zielgruppe der Fortbildung: Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte, Schulleiterinnen und Schulleiter
Kooperationspartner/ Anmeldung: Gemeinsam mit der BARMER unterstützt die Unfallkasse Hessen (UKH) das von der Leuphana Universität, Lüneburg entwickelte Angebot und die Durchführung des Programms.
Im Bedarfsfall kann Unterstützung, insbesondere bei der Begleitung des Schulentwicklungsprozesses, im zuständigem Staatlichen Schulamt angefragt werden.
Das Präventionsprojekt FLASH hat zum Ziel, der Stigmatisierung von psychischen Erkrankungen entgegenzuwirken. Der Workshop geht auf Fragen der psychischen Gesundheit und zu psychischen Erkrankungen ein. Ein wichtiger Aspekt: Am Workshop nimmt eine Betroffene oder ein Betroffener teil und spricht mit den Jugendlichen über ihr oder sein Erleben der psychischen Erkrankung. Der zweite Teil des Angebots umfasst eine Online-Sprechstunde, in welcher den Schülerinnen und Schülern Raum für individuelle Nachfragen und Hilfevermittlung angeboten wird.
Zielgruppe
Schulformen: Schulformen mit Sekundarstufe II
Schulebene: einzelne Klassen
Jahrgangsstufen: 9 - 13
Aufbau des Programms/ Module: 3 Zeitstunden (4 Schulstunden) inkl. Pausen
Durchführende: eine Psychologin oder ein Psychologe bzw. eine Psychiaterin oder ein Psychiater der Uniklinik Frankfurt
Ergänzende Informationen: Das Angebot kann von Schulen im Umkreis von etwa 40 km rund um Frankfurt für einzelne oder mehrere Klassen abgerufen werden.
Fortbildung erforderlich: nein
Kooperationspartner/ Anmeldung: Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, Universitätsklinikum Frankfurt
Kosten: Kosten und Möglichkeiten der Kostenüberahme sind mit dem Anbieter abzuklären
Ziel des Workshops ist es, die mentale Gesundheitskompetenz von Schülerinnen und Schülern zu stärken. Sie lernen, eigene Stärken zu erkennen und Ressourcen und Methoden der Selbstfürsorge zu aktivieren.
Schülerinnen und Schüler lernen persönliche Stressauslöser und Signale für das eigene Stressempfinden zu identifizieren und die Interaktion von Gedanken, Gefühlen und Verhalten zu verstehen.
Zudem erwerben sie Strategien für den Umgang mit negativen Gefühlen und lernen Möglichkeiten der Ersten Hilfe für psychische Herausforderungen kennen.
Zielgruppe
Schulformen: weiterführende Schulformen
Schulebene: einzelne Klassen
Jahrgangsstufen: 7 - 12
Aufbau des Programms/ Module: Der Workshop ist für einen Schultag ausgelegt und dauert 6 Schulstunden.
Durchführende: (freie) Mitarbeitende von Kopfsachen e.V. vor allem Studierende der Psychologie unter Begleitung von ausgebildeten Psychologinnen und Psychologen
Ergänzende Informationen: Workshopangebote von Kopfsachen e.V. sind für Schulen im Umkreis von Frankfurt a.M. buchbar.
Kopfsachen e.V. unterstützt Schulen bei der Kostenübernahme durch Krankenkassen; bei Buchung mehrerer Workshops an einer Schule werden Vergünstigungen aus einem überregionalen Förderfonds ermöglicht.
Eigenständig werden ist ein Unterrichtsprogramm zur Gesundheitsförderung und Persönlichkeitsentwicklung. Mithilfe des Programms erwerben die Schülerinnen und Schüler wichtige Gesundheits- und Lebenskompetenzen, die ihnen helfen, einen gesunden Lebensstil zu entwickeln – körperlich, seelisch und sozial.
Zielgruppe
Schulformen: Grundschulen und Schulen mit Sekundarstufe I
Schulebene: einzelne Klassen
Jahrgangsstufen: 1 - 4 sowie 5 - 6
Aufbau des Programms/ Module: Das Programm umfasst 28 ausformulierte Unterrichtseinheiten für die Grundschule und 16 Unterrichtseinheiten für die Klassenstufe 5 und 6 und kann kontinuierlich in den Unterricht eingebunden werden.
Durchführende: Lehrkräfte
Ergänzende Informationen: Nach der Teilnahme an der Fortbildung erhalten die Lehrkräfte Zugang zu einem digitalen Materialordner. Nach ca. 4 Monaten schließt sich ein kollegialer Erfahrungsaustausch an.
Fortbildung erforderlich: Ja
Zielgruppe der Fortbildung: Lehrkräfte
Aufbau der Fortbildung: 1 Tag
Kooperationspartner/ Anmeldung:
IFT-Nord gemeinnützige GmbH - Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung in Zusammenarbeit mit geschulten Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in der Region
Bei Lions-Quest „Erwachsen werden“ werden die Persönlichkeit und soziale, emotionale und kommunikative Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern aktiv gefördert und damit das Miteinander im Klassenverband, die Lernerfolge und das Klassenklima verbessert.
Schülerinnen und Schüler lernen, Konflikt- und Risikosituationen erfolgreich zu begegnen und für Probleme zielführende Lösungen zu finden. Das Programm hilft bei der Entwicklung der persönlichen Identität, bei der Ausdrucksfähigkeit eigener und der Wahrnehmung fremder Emotionen und unterstützt beim toleranten Umgang mit unterschiedlichen lebensbiografischen Aspekten.
Zielgruppe
Schulformen: weiterführende Schulen mit Sekundarstufe I
Schulebene: einzelne Klassen
Jahrgangsstufen: 5 – 8 / 9
Aufbau des Programms/ Module: kontinuierliche Einbindung in den Unterricht
Durchführende: Lehrkräfte
Fortbildung erforderlich: ja
Zielgruppe der Fortbildung: Lehrkräfte und weiteres pädagogisches Personal
Aufbau der Fortbildung: Fortbildungsseminar 2,5 Tage
Kooperationspartner/ Anmeldung: Stiftung der Deutschen Lions
Lions-Quest „Erwachsen handeln“ stärkt neben den Lebenskompetenzen ein ausgeprägtes Demokratieverständnis und die Bereitschaft zum gesellschaftlichen Engagement bei Schülerinnen und Schülern. Das Programm fördert Inklusion, Interkulturalität und Menschenrechte. Dabei bildet das Angebot den idealen Rahmen, die Phase vom schulischen Abschluss zum beruflichen Einstieg erfolgreich zu begleiten.
Zielgruppe
Schulformen: weiterführende Schulen
Schulebene: einzelne Klassen
Jahrgangsstufen: ab Jahrgangsstufe 9/10
Aufbau des Programms/ Module: kontinuierliche Einbindung in den Unterricht
Durchführende: Lehrkräfte
Fortbildung erforderlich: ja
Zielgruppe der Fortbildung: Lehrkräfte und weiteres pädagogisches Personal
Aufbau der Fortbildung: Fortbildungsseminar 2,5 Tage
Kooperationspartner/ Anmeldung: Stiftung der Deutschen Lions
Lions-Quest „Zukunft in Vielfalt“ fördert interkulturelle Kompetenzen bei jungen Menschen im Alter von 10 bis 21 Jahren, unabhängig von ihrer Herkunft. Als Fokusseminar zum Thema „interkulturelle Kompetenz“ bedient es sich in Auszügen bei den bewährten Seminaren Lions-Quest „Erwachsen werden“ und Lions-Quest „Erwachsen handeln“ und wird um einige neue Übungen ergänzt.
Zielgruppe
Schulformen: weiterführende Schulen
Schulebene: ab Jahrgangsstufe 5
Jahrgangsstufen: einzelne Klassen
Aufbau des Programms/ Module: kontinuierliche Einbindung in den Unterricht
Durchführende: Lehrkräfte
Fortbildung erforderlich: ja
Zielgruppe der Fortbildung: Lehrkräfte und weiteres pädagogisches Personal
Aufbau der Fortbildung: Fortbildungsseminar 1,5 Tage
Das buddY–Programm dient der Förderung und dem Erwerb sozialer Handlungskompetenzen auf der Grundlage der so genannten „Peergroup–Education". So sollen die Selbstwirksamkeitserfahrung und Resilienz von Schülerinnen und Schülern gestärkt werden.
Unter dem Motto „Aufeinander achten. Füreinander da sein. Miteinander lernen.“ übernehmen z.B. ältere Schülerinnen und Schüler als „buddYs" (buddy: englisch für Kumpel) Patenschaften für jüngere Mitschülerinnen und Mitschüler. Angeleitet und geschult werden die Buddies durch Lehrkräfte.
Zielgruppe
Schulformen: alle Schulformen
Schulebene: klassenübergreifend
Jahrgangsstufen: 1 - 10
Aufbau des Programms/ Module: kontinuierlicher Einsatz im Unterricht
Durchführende: Lehrkräfte (buddy-Coaches) schulen Schülerinnen und Schüler (buddys)
Fortbildung erforderlich: ja
Zielgruppe der Fortbildung: Lehrkräfte und weiteres pädagogisches Personal
PiT ist ein Programm zur Gewaltprävention im öffentlichen Raum mit Teambildung von Schule, Polizei und Jugendhilfe: Es bezieht sich auf Situationen, in denen sich Täter und Opfer nicht kennen und stellt die Rolle des Opfers in den Mittelpunkt. Die Jugendlichen sollen lernen, Situationen, in denen es zu Gewalt kommen kann, rechtzeitig zu erkennen und sich deeskalierend zu verhalten. Dabei geht es um verschiedene Handlungsoptionen, bei denen die eigene Sicherheit nicht in Gefahr gerät.
Zielgruppe
Schulformen: weiterführende Schulen
Schulebene: einzelne Klassen
Jahrgangsstufen: 6 - 8
Aufbau des Programms/ Module:
5 PiT-Projekttage im Schuljahr mit den Inhalten des Programms
Projekttag: Was haben Gewalt und Gefühle miteinander zu tun?
Projekttag: Was ist Gewalt?
Projekttag: Konflikteinstieg
Projekttag: Konfliktausstieg
Projekttag: Helferverhalten
Durchführende: Speziell zur Vermittlung der Inhalte des Programms ausgebildete PiT-Teams unterstützen und trainieren die Schülerinnen und Schüler.
Ergänzende Informationen:
Steuerung des PiT-Programms im „Netzwerk gegen Gewalt“ (NgG) mit Unterstützung durch folgende Ministerien:
Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen
Hessisches Ministerium des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz
Hessisches Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales
Fortbildung erforderlich: ja
Zielgruppe der Fortbildung: multiprofessionelles PiT-Team der Schule, Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte
Ziele und Inhalt: "Gemeinsam Klasse sein!" ist ein Projekt zur Prävention von Mobbing und Cybermobbing und unterstützt Schulen und Eltern dabei, dass Kinder gerne zur Schule gehen und sich in ihrer Klasse wohlfühlen.
Zielgruppe
Schulformen: weiterführende Schule
Schulebene: Schule, einzelne Klassen, Eltern
Jahrgangsstufen: 5. Jahrgangsstufe (Vertiefungseinheiten in Jahrgangsstufe 6 und ggf. 7)
Aufbau des Programms/ Module:
5 Tage à 6 Unterrichtsstunden, inkl. Elternnachmittag
Tag 1: Was ist Mobbing?
Tag 2: Was können wir tun?
Tag 3: Was ist Cybermobbing?
Tag 4: Unser Umgang miteinander
Tag 5: Elternnachmittag (Vorbereitung und Durchführung).
Das interaktive Theaterstück gegen sexuellen Missbrauch „Trau Dich!“ für Schülerinnen und Schüler spricht altersgemäß Themen sexualisierter Gewalt an. Kinder werden ermutigt, ihren Gefühlen zu vertrauen, und darin gestärkt, Grenzen zu setzen sowie dazu motiviert, sich jemandem anzuvertrauen.
Schulformen: Grundschulen und weiterführende Schulformen mit Sekundarstufe I
Schulebene: einzelne Klassen
Jahrgangsstufen: 4 - 6
Aufbau des Programms/ Module:
Doppelvorstellung (2 Vorstellungen à 70 min) am Vormittag in der Regel in der Schulaula oder an einem externen Veranstaltungsort.
Vor- und Nachbereitung durch Lehrkräfte
Ergänzender Elternabend
Durchführende: Schultheater-Studio Frankfurt
Ergänzende Informationen: Es gibt technische Mindestanforderungen sowie eine Mindestbühnengröße; fordern Sie dazu den „technical rider“ bei Frau Rossi unter katharina.rossi@schultheater.de an.
Fortbildung erforderlich: ja
Zielgruppe der Fortbildung: für alle Klassenlehrkräfte (in Abstimmung mit der Schulpsychologie im zuständigen Staatlichen Schulamt)
Aufbau der Fortbildung: ca. 6 Stunden an zwei Nachmittagen
Kooperationspartner/ Anmeldung:
Im Auftrag des HMKB und in Kooperation mit den Staatlichen Schulämtern und dem Netzwerk gegen Gewalt führt das Schultheater-Studio Frankfurt mit seinem Ensemble Bauchgefühl das Stück jedes Jahr mehrfach in verschiedenen Schulamtsbezirken auf.
Die Einladung der Schulen erfolgt über die Staatlichen Schulämter
Alternativ können Schulen eine Aufführung des Theaterstücks selbst buchen. Die Vorbesprechung und Anmeldung erfolgen in diesem Fall über das Schultheater-Studio Frankfurt (eine Abstimmung mit der Schulpsychologie im Staatlichen Schulamt wird erbeten):
Fairplayer.Manual ist eine strukturierte Präventionsmaßnahme, die unterrichtsbegleitend zur Förderung sozialer Kompetenzen und zur Prävention von Bullying eingesetzt wird. Im Rahmen des Programms entwickelte Materialien und Methoden beziehen sich, neben der grundsätzlichen Auseinandersetzung mit dem Thema Gewalt, Bullying / Mobbing und Zivilcourage, auf entwicklungsorientierte Förderung sozialer Kompetenzen, moralische Sensibilität der Jugendlichen und auf soziale Rollen (Participant Role Approach). Das Programm zielt darauf ab, das Bewusstsein für Gewaltsituationen zu schärfen, Handlungsalternativen zu vermitteln und zum Einschreiten ohne Gefährdung der eigenen Sicherheit anzuleiten.
Kosten: Die Fortbildung wird von externen Förderern unterstützt, so dass für die Teilnehmenden in der Regel lediglich eine Material- und Organisationspauschale anfällt.
Der Alkoholpräventionsworkshop ist ein manualisiertes Programm zum Erwerb von Risikokompetenz im Umgang mit Alkohol, das sich an der Lebenswirklichkeit von Jugendlichen orientiert. Eine sachliche und kritische Auseinandersetzung der Jugendlichen mit dem Thema Alkohol soll den Missbrauch von Alkohol verhindern. Bei dem Planspiel werden Tom und Lisa 15 Jahre alt und entschließen sich gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der durchführenden Klasse die anstehende Geburtstagsparty zu planen. Als Geburtstagsgäste erfahren die Jugendlichen, was zu einer guten Party dazugehört, wie ein verantwortungsvoller Umgang mit Alkohol aussieht und wie in Gefahrensituationen richtig reagiert werden kann.
Zielgruppe
Schulformen: weiterführende Schulen
Schulebene: einzelne Klassen
Jahrgangsstufen: 7 - 8
Aufbau des Programms/ Module: 2 Module à 2 Zeitstunden
Ergänzende Informationen: Die zur Durchführung des Workshops benötigten Materialien sind in der „Tom & Lisa“-Methodenbox enthalten. Die Methodenbox kann von jeder geschulten Fachkraft bei der Villa Schöpflin bestellt werden. Alle Druckmaterialien (PDF-Dateien) sind zum Download im internen Bereich von „Tom & Lisa“ zur Verfügung gestellt.
Fortbildung erforderlich: ja
Zielgruppe der Fortbildung: Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte
HateLess hat das Ziel, junge Menschen zu befähigen, sich gegen Hassrede zu engagieren und eine tolerante Haltung zu entwickeln. Das flexible Programm bietet verschiedene Einsatzvarianten, um den personalen und sozialen Ressourcen an der Schule gerecht zu werden. Die Materialien sind interaktiv gestaltet und bieten den Teilnehmenden die Möglichkeit, ihr Wissen und ihre Fähigkeiten durch Rollenspiele, Diskussionen und andere Aktivitäten zu vertiefen.
Zielgruppe
Schulformen: weiterführende Schulen
Schulebene: einzelne Klassen
Jahrgangsstufen: 7 - 9
Aufbau des Programms/ Module:
HateLess besteht aus 5 Modulen, die thematisch aufeinander aufbauen und jeweils für einen Schultag geplant sind. Jedes Modul umfasst 3 Bausteine à 2 Schulstunden (90 Minuten).
Modul 1 – „Was ist Hatespeech?“
Modul 2 – „Warum gibt es Hatespeech?“
Modul 3 – „Welche Folgen kann Hatespeech haben?“
Modul 4 – „Wie können wir mit Hatespeech umgehen?“
Modul 5 – „Wie werden wir HateLess-Schule?“
Der Programmablauf kann angepasst werden. Pädagogische Fachkräfte können HateLess eigenständig anhand des frei verfügbaren Trainingsmanuals umsetzen.
Ergänzende Informationen: Die Module oder Bausteine können über einen längeren Zeitraum aufgeteilt werden. Es steht eine zusätzliche Projekttag-Version von HateLess zur Verfügung.
Online verfügbares Trainingsmaterial mit HateLess-Curriculum und weiteren Materialien (Beschreibung und Ablaufplan, Kopiervorlagen, PowerPoint-Präsentation, Beispielbilder, Methodenkarten) sowie sechs Animationsvideos.